US-Forscher:innen fliehen nach Deutschland – DAAD verzeichnet Rekord-Anfragen aus den USA
US-Forscher:innen fliehen nach Deutschland – DAAD verzeichnet Rekord-Anfragen aus den USA
Anfragezahlen für deutsche akademische Stipendien steigen stark an – besonders aus den USA
Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Bewerbungen, vor allem für Masterförderungen aus den Vereinigten Staaten. Innerhalb weniger Jahre habe sich die Zahl der Anträge mehr als verdoppelt, heißt es. Gleichzeitig treiben politische Umbrüche in Washington und Kürzungen bei Forschungsgeldern amerikanische Wissenschaftler:innen dazu, vermehrt nach Möglichkeiten im Ausland zu suchen.
Hintergrund ist eine massive Reduzierung der US-Forschungsbudgets, insbesondere in der Klimawissenschaft. Seit Amtsantritt der Regierung unter Donald Trump wurden Programme gestrichen, Datenbanken gelöscht und Fördergelder gekürzt. Selbst renommierte Einrichtungen wie das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der NASA stehen vor Unsicherheiten – der Bundesstaat Kalifornien plant nun einen 23-Milliarden-Dollar-Fonds, um die Arbeit zu sichern. Zwar melden Spitzenuniversitäten wie Harvard oder Stanford keine konkreten Verluste, doch die Drittmittel in der Klimaforschung sind rückläufig.
Deutsche Einrichtungen profitieren vom Trend Gleichzeitig verzeichnen deutsche Organisationen ein wachsendes Interesse. Die Alexander-von-Humboldt-Stiftung und die Max-Planck-Gesellschaft berichten von einer deutlichen Zunahme an Anfragen US-amerikanischer Wissenschaftler:innen. DAAD-Präsident Joybrato Mukherjee bestätigt die Entwicklung: "Aktuell gibt es sehr viel Bewegung." Umgekehrt lässt das Interesse deutscher Studierender an den USA nach – die Bewerbungen an amerikanischen Hochschulen gingen um etwa zehn Prozent zurück.
DAAD zieht sich aus Russland zurück Auch in anderen Regionen baut der DAAD seine Präsenz ab: Nach der Einstufung als "unerwünschte Organisation" durch Russland werden das Moskauer Büro und das Deutsche Haus für Forschung und Innovation geschlossen. Russischen Bürger:innen, die mit dem DAAD kooperieren, drohen nun strafrechtliche Konsequenzen nach lokalem Recht.
Globale Verschiebungen in der Forschungszusammenarbeit Die Veränderungen spiegeln größere Umbrüche wider: Während US-Kürzungen Wissenschaftler:innen nach Europa treiben, zeigen sich deutsche Studierende zunehmend skeptisch gegenüber einem Studium in den USA. Mit dem Rückzug des DAAD aus Russland werden akademische Austauschprogramme in der Region weiter eingeschränkt. Die Organisation konzentriert sich nun auf die Bewältigung der gestiegenen Nachfrage aus anderen Ländern.
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