Schulen und Kultureinrichtungen kämpfen mit Sanierungsstau und Sicherheitsmängeln
Hiltrud BolnbachSchulen und Kultureinrichtungen kämpfen mit Sanierungsstau und Sicherheitsmängeln
Mehrere örtliche Schulen und Kultureinrichtungen haben weiterhin mit Einschränkungen zu kämpfen – verursacht durch Sanierungsarbeiten und Sicherheitsbedenken. Während einige Einrichtungen bereits wieder geöffnet haben, bleiben andere vorerst geschlossen, da die Behörden neue Vorschläge prüfen und langjährige Probleme angehen.
Die Turnhalle der Nelson-Mandela-Gesamtschule wird für einen längeren Zeitraum geschlossen bleiben, während die Verantwortlichen Sanierungspläne prüfen. In der Nähe haben die Otto-Hahn-Schulen Fortschritte gemacht: Die Gebäudeteile 1, 5 und 6 sind inzwischen wieder nutzbar. Die Bereiche 2 bis 4 erhalten noch eine Modernisierung der Beleuchtung, sollen aber nach den Osterferien teilweise wieder öffnen.
Am IGP ist die Mehrzweckhalle zwar wieder zugänglich, die Geräteräume bleiben jedoch vorerst gesperrt. Die Reparatur der Böden ist für die Osterpause geplant.
Der Sportkomplex an der Paffrather Straße verzeichnet weiterhin Verzögerungen. Erst kürzlich wurde ein sechster überarbeiteter Plan vorgelegt, der diesmal ein kleineres Kunstrasenfeld und eine multifunktionale Freizeitfläche vorsieht. Der Ausschuss stimmte dem neuen Konzept einstimmig zu, doch das ursprüngliche Budget des Projekts bleibt unklar.
Unterdessen verzeichnet das Schulmuseum Katterbach einen Besucheranstieg von 25 Prozent – über 4.000 Menschen besuchten die Einrichtung nach einem Jahr ohne Leitung. Nicht alle Kultureinrichtungen entwickeln sich jedoch so positiv: Das Bergische Museum in Bensberg bleibt wegen elektrischer Sicherheitsmängel geschlossen, ein konkretes Wiedereröffnungsdatum steht noch aus.
Die Musikschule kämpft weiterhin mit Barrierefreiheit. Ihr einziger großer Proberaum befindet sich im Obergeschoss und ist nur über Treppen erreichbar, was inklusive Programme und ältere Chormitglieder vor Herausforderungen stellt.
Die Einrichtungen in der Region befinden sich in unterschiedlichen Phasen der Wiederinbetriebnahme: Einige öffnen schrittweise, andere müssen mit längeren Schließzeiten rechnen. Schulen und Museen passen sich den Verzögerungen an, doch fehlende klare Zeitpläne bei bestimmten Projekten lassen manche Angebote vorerst in der Schwebe.
