Polizei kontrolliert Radfahrer und E-Scooter bei "Radschlag"-Aktion in Gütersloh
Hans-Günther KlappPolizei kontrolliert Radfahrer und E-Scooter bei "Radschlag"-Aktion in Gütersloh
Polizei in Gütersloh und Verl führte am 20. Februar im Rahmen der Aktion "Radschlag" Verkehrskontrollen durch. Der Schwerpunkt der Maßnahme lag auf der Verbesserung der Sicherheit für Radfahrer, E-Bike-Nutzer und E-Scooter-Fahrer. Bei der Aktion wurden insgesamt 36 Verstöße registriert.
Die Kontrollen zielten insbesondere auf riskantes Verhalten im Straßenverkehr ab, vor allem bei besonders gefährdeten Verkehrsteilnehmern. Ein großer Teil der Vergehen betraf Radfahrer und E-Scooter-Fahrer, die die Fahrbahn falsch nutzten oder gegen Verkehrsregeln verstießen.
12 Radfahrer wurden ohne Beleuchtung erwischt, zwei weitere benutzten ihr Handy während der Fahrt. Gleichzeitig wurden 13 Autofahrer wegen Verstößen wie Vorfahrtsmissachtung oder Handybenutzung am Steuer belangt. Drei Kraftfahrer trugen zudem keinen Sicherheitsgurt.
Die Kontrollen erfolgen vor dem Hintergrund einer Zunahme von Unfällen mit Radfahrern in Gütersloh. Die Statistik für 2022 zeigte, dass im Schnitt alle zwölf Stunden ein fahrradbezogener Unfall in der Region passierte. Zwar liegen für 2023 noch keine genauen Zahlen vor, doch die Behörden verzeichnen eine Steigerung solcher Vorfälle.
Die Polizei Gütersloh hat bestätigt, dass weitere Verkehrskontrollen stattfinden werden. Die laufenden Maßnahmen sollen Unfälle mit Radfahrern, E-Bikes und E-Scootern reduzieren. In den kommenden Monaten wird die Verkehrssicherheit für alle Verkehrsteilnehmer weiterhin im Fokus der Behörden stehen.
