VfL Bochum will gegen den 1. FC Kaiserslautern den Befreiungsschlag im Abstiegskampf
Dimitri EigenwilligBochums Rösler ändert die Startelf: "Es wird Veränderungen geben" - VfL Bochum will gegen den 1. FC Kaiserslautern den Befreiungsschlag im Abstiegskampf
VfL Bochum empfängt den 1. FC Kaiserslautern am Wochenende mit einer veränderten Startelf und einer deutlichen Warnung des Kapitäns. Nach der deutlichen Niederlage in Düsseldorf hat Trainer Uwe Rösler Verbesserungen gefordert. Vor über 26.000 Zuschauern im ausverkauften Vonovia Ruhrstadion steht ein entscheidendes Duell in der 2. Bundesliga an.
Das letzte Spiel endete für Bochum enttäuschend: Gegen Fortuna Düsseldorf kassierte die Mannschaft eine herbe Niederlage. Rösler kritisierte die Leistung als "kollektives Versagen" und kündigte an, die Startaufstellung für die anstehende Partie umzustellen. Gerrit Holtmann fällt aufgrund einer Muskelzerrung aus, was weitere Anpassungen erzwingt.
Der Druck auf die Mannschaft wächst, denn Kapitän Philipp Hofmann erinnerte das Team daran, dass der Abstiegskampf noch lange nicht vorbei ist. Zwar liegt Bochum mit vier Punkten Vorsprung auf den Relegationsplatz, doch in den verbleibenden zehn Spielen muss der Klassenerhalt gesichert werden. In der aktuellen Tabelle führt der FC Schalke 04 mit 47 Punkten, während die SC Paderborn 07 auf Platz zwei liegt.
Das Spiel gegen Kaiserslautern findet vor heimischer Kulisse und ausverkauften Rängen statt. Nach dem jüngsten Rückschlag braucht Röslers umgestellte Elf dringend einen Befreiungsschlag.
Mit einem Vier-Punkte-Polster geht Bochum in die Partie – doch Selbstzufriedenheit wäre verfehlt. Ein Sieg könnte die Abstiegsängste vertreiben, eine weitere schwache Leistung hingegen den Kampf um den Klassenerhalt neu entfachen. Die Leistung vor 26.000 Fans wird entscheidend für die Zukunft der Mannschaft sein.
