MSV Duisburg kämpft mit Verletzungspech um den Aufstieg in die 2. Bundesliga
Veronique HänelMSV Duisburg kämpft mit Verletzungspech um den Aufstieg in die 2. Bundesliga
MSV Duisburg liegt mit 46 Punkten auf dem zweiten Platz der 3. Liga und ist damit auf bestem Weg in die 2. Bundesliga. Der Verein hat den Klassenerhalt bereits gesichert, steht nun aber vor einer schwierigen Schlussphase gegen direkte Konkurrenten. Verletzungen und die Kadertiefe werden in den letzten Spielen eine entscheidende Rolle spielen.
Eine Leistenverletzung hat vermutlich die Saison für Maximilian Dittgen vorzeitig beendet. Der 30-jährige Mittelfeldspieler, der sich bereits von einer Schulterverletzung erholte, zog sich den Rückschlag Ende Februar im Training zu. Sein Ausfall verlängert die Liste der verletzten Spieler, zu der auch Dennis Borkowski, Rasim Bulic und Christian Viet gehören.
Die Winterneuzugänge Lex-Tyger Lobinger, Aljaž Časar und Dominik Kother sollten die Mannschaft verstärken. Doch mit mehreren Akteuren ausgefallen, muss sich das Team auf Rückkehrer wie Joshua Bitter verlassen. Der Stürmer steht gegen den TSV Havelse in der Startelf und verhandelt parallel über einen neuen Vertrag.
Geschäftsführer Michael Preetz forderte nach einer durchwachsenen Leistung gegen Schweinfurt mehr Konstanz. Duisburgs starke Tabellenposition bleibt zwar bestehen, doch die anstehenden Duelle gegen Aufstiegsaspiranten werden die Mannschaft auf eine harte Probe stellen.
Der Aufstieg des MSV hängt nun davon ab, die Verletzungsmisere zu meistern und die Leistung zu steigern. Die Rückkehr Bitters und die Beiträge der Wintertransfers werden in den letzten Wochen entscheidend sein. Mit dem zweiten Platz in Reichweite hat jedes Spiel jetzt noch mehr Gewicht.
