Julian Brandt vor historischem Bundesliga-Jubiläum als Einwechselspieler
Hiltrud BolnbachJulian Brandt vor historischem Bundesliga-Jubiläum als Einwechselspieler
Julian Brandt steht vor einem seltenen Meilenstein in der 1. Bundesliga. Der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund könnte im bevorstehenden Spiel gegen den 1. FC Köln seinen 100. Einsatz als Einwechselspieler bestreiten. Nur zwei andere Akteure haben diese Marke in der Ligageschichte bisher erreicht.
Brandt spielt bereits seit sechseinhalb Jahren für Dortmund und ist damit der dienstälteste Profi des Vereins. Seine Beständigkeit und Vielseitigkeit machen ihn zu einer Schlüsselfigur im Kader.
In seiner Karriere absolvierte Brandt insgesamt 371 Bundesliga-Partien, in denen er 76 Tore erzielte. Davon entfielen 165 Einsätze auf seine Zeit bei Bayer Leverkusen und 206 auf Borussia Dortmund. Besonders bemerkenswert ist seine Bilanz als Einwechselspieler: Bisher wurde er 99 Mal eingewechselt – im nächsten Spiel könnte er die 100er-Marke knacken.
Nur Mehmet Scholl und Patrick Herrmann wurden in der Bundesliga-Geschichte jeweils mindestens 100 Mal ein- und ausgewechselt. Brandt selbst wurde in 155 Spielen vorzeitig vom Platz genommen, was seine häufige Rolle als taktische Option unterstreicht. Zwar ist die genaue Zahl seiner Partien in der Startelf nicht bestätigt, doch sein Einfluss von der Bank aus bleibt unbestritten.
Neben den Ligaspielen bestritt Brandt zudem 12 Klassiker gegen den FC Bayern München. Seine Erfahrung und Anpassungsfähigkeit prägen die Leistungen Dortmunds – egal, ob er von Beginn an spielt oder als Joker eingewechselt wird.
Sollte Brandt gegen Köln zum Einsatz kommen, stieße er zu einem exklusiven Kreis von Spielern mit 100 Bundesliga-Einwechslungen vor. Seine langjährige Treue zu Dortmund und seine Fähigkeit, Spiele in verschiedenen Rollen zu beeinflussen, bleiben für das Team unverzichtbar. Der Meilenstein würde seinen Ruf als einer der zuverlässigsten Mittelfeldspieler der Liga weiter festigen.
