Grüne-Fans stechen sich nach Wahlerfolg Brezel-Tattoos – nur Özdemir bleibt stichfest
Dimitri EigenwilligWarum Özdemir noch kein Brezel-Tattoo hat - Grüne-Fans stechen sich nach Wahlerfolg Brezel-Tattoos – nur Özdemir bleibt stichfest
Neun Freiwillige der Grünen ließen sich nach dem Sieg bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg im März 2026 zur Feier des Erfolgs Brezel-Tattoos stechen. Die Gruppe hatte sich geschworen, sich tätowieren zu lassen, falls ihre Partei unter der Führung von Cem Özdemir die Wahl gewinnen würde. Doch der Mann im Mittelpunkt des Erfolgs verzichtete darauf, sich mit ihnen unter die Nadel zu legen.
Die Wahlpartynacht fand am 8. März 2026 in der Stuttgarter Staatsgalerie statt. Dort hielten die neun Kampagnenhelfer ihr Versprechen und ließen sich jeweils eine kleine Brezel als Tattoo stechen – als bleibende Erinnerung an den Triumph der Grünen. Die gleiche Tattoo-Maschine, die für ihre Motive verwendet wurde, steht noch immer bereit, doch Özdemirs Haut blieb unberührt.
Özdemir hatte lange scherzhaft betont, dass er seine Haut – die er einst mit einem Ferrari verglichen hatte – nicht verändern wolle. Seine Mitarbeiter gaben später zu, enttäuscht zu sein, dass er sich der Tattoo-Tradition nicht anschloss. Trotz des gut gemeinten Drucks blieb der Parteivorsitzende bei seiner Entscheidung – und überließ die Brezel-Motive allein seinem Team.
Die Brezel-Tattoos sind nun eine dauerhafte Erinnerung an den Wahlkampf 2026 für diejenigen, die sie tragen. Özdemirs Verzicht auf die Tinte trübte zwar nicht die Feierlichkeiten, sorgte aber bei seinen Mitarbeitern für spielerische Frustration. Der Wahlerfolg bleibt festgehalten – sowohl auf dem Papier als auch auf den Armen seiner engagiertesten Helfer.
