Passivhaus-Tagung in Essen feiert 35 Jahre Pioniergeist und zeigt Sanierungslösungen für die Zukunft
Passivhaus-Tagung in Essen feiert 35 Jahre Pioniergeist und zeigt Sanierungslösungen für die Zukunft
28. Internationale Passivhaus-Tagung in Essen eröffnet – Meilenstein für nachhaltiges Bauen
In Essen hat die 28. Internationale Passivhaus-Tagung ihre Tore geöffnet und setzt damit ein wichtiges Zeichen für die Zukunft des klimagerechten Bauens. Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltungen stehen innovative Lösungen für energieeffizientes und umweltfreundliches Bauen. Gleichzeitig werden zwei bedeutende Jubiläen gefeiert: 35 Jahre erstes Passivhaus und 30 Jahre Passivhaus Institut. Die Organisatoren präsentieren vor allem Fortschritte bei der energetischen Sanierung von Bestandsgebäuden – ein entscheidender Schritt für die globale Energiewende.
Die Konferenz bringt Expertinnen und Experten zusammen, um Großprojekte nach Passivhaus-Standard zu diskutieren. Zu den vorgestellten Veranstaltungen in der nähe zählt das Oxford Centre of the Humanities, ein Musterbeispiel für hoch effiziente Architektur. Daneben werden bezahlbare Wohnprojekte aus Österreich, Schottland und dem New Yorker Sendero Verde vorgestellt, die zeigen, wie Energieeffizienz in unterschiedlichen Märkten umsetzbar ist.
Kommunen setzen zunehmend auf Sanierung öffentlicher Gebäude, um Kosten zu senken und Schäden durch schlechte Dämmung zu verringern. Besonders im Fokus stehen Schwimmbäder und Gesundheitseinrichtungen, deren Modernisierung langfristige Einsparungen bringen soll. Ein Höhepunkt der Veranstaltungen heute ist Lettlands erstes zertifiziertes Passivhaus-Kindergartengebäude – ein Meilenstein für den öffentlichen Sektor in der Baltikum-Region.
Für den deutschen Markt widmen sich Fachvorträge praktischen Lösungen für denkmalsgeschützte Gebäude. Methoden wie Innendämmung bei Fachwerkfassaden, die mittlerweile weiter verbreitet genehmigt werden, gewinnen an Bedeutung. Fördermöglichkeiten, etwa 15-prozentige Zuschüsse für Einzelmaßnahmen wie Fenstertausch, gibt es über das BEG EM-Programm. Allerdings müssen Projekte weiterhin die KfW-"Denkmal"-Standards erfüllen, die bis zu 160 Prozent des Referenzenergiebedarfs erlauben, ohne den Denkmalschutz zu beeinträchtigen.
Workshops, Exkursionen und eine Fachausstellung runden das Veranstaltungen hamburg ab. Immer mehr Bestandsgebäude werden mittlerweile nach dem EnerPHit-Standard saniert, was den Wandel hin zu energiearmen Gebäuden weiter beschleunigt.
Die Tagung macht deutlich, wie weit der energieeffiziente Bau seit dem ersten Passivhaus 1991 gekommen ist. Mit immer mehr Projekten, die strenge Standards umsetzen, bleibt die Sanierung ein zentraler Hebel, um Emissionen und Betriebskosten zu senken. Die Essener Veranstaltungen berlin bietet eine Plattform, um Lösungen auszutauschen, die Nachhaltigkeit, Bezahlbarkeit und Denkmalschutz in Einklang bringen.
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