Seltener Mini Cooper bringt bei Zollversteigerung 15.100 Euro ein
Hans-Günther KlappSeltener Mini Cooper bringt bei Zollversteigerung 15.100 Euro ein
Ein seltener Mini Cooper, der vom Düsseldorfer Zoll beschlagnahmt worden war, hat bei einer Versteigerung weit mehr eingebracht als erwartet. Das Fahrzeug gehörte einem 69-jährigen Mann mit offenen Schulden. Die Behörden hatten es zunächst aufgrund des vernachlässigten Zustands nur auf 800 Euro geschätzt.
Das Hauptzollamt Düsseldorf nahm den schwarzen Mini Cooper im Rahmen der Schuldenbeitreibung in Besitz. Bei dem Wagen handelte es sich um ein Sondermodell der limitierten Serie "Mini Cooper 35", das zum 35. Jubiläum des Kultautos erschienen war. Trotz leichter Schimmelbildung im Innenraum und jahrelanger Nichtnutzung lag der tatsächliche Wert des Fahrzeugs deutlich über der ersten Schätzung.
Sobald der Mini auf der Auktionsplattform des Zolls gelistet war, löste er ein großes Interesse aus. Durch die Gebote stieg der Endpreis auf 15.100 Euro – genug, um die ausstehenden Schulden des Besitzers vollständig zu begleichen. Der zuständige Vollstreckungsbeamte hatte bereits vermutet, dass der Wagen deutlich mehr wert sei als die anfänglichen 800 Euro.
Ein eventueller Überschuss aus dem Verkauf wird nun an den 69-Jährigen ausgekehrt. Deutsche Zollbehörden veröffentlichen in der Regel keine detaillierten Statistiken über beschlagnahmte Gegenstände, sodass unklar bleibt, wie viele weitere Fahrzeuge oder Vermögenswerte im vergangenen Jahr versteigert wurden.
Die Versteigerung des Sondermodells deckte die Schulden des Mannes vollständig ab. Durch den unerwarteten Mehrerlös erhält er zudem etwaige verbleibende Mittel. Für den Zeitraum März 2025 bis 2026 liegen noch keine umfassenden Vollstreckungsdaten der Zollbehörden vor.
