Generationswechsel im Gütersloher Kulturausschuss: Neue Führung mit klaren Zielen
Hiltrud BolnbachGenerationswechsel im Gütersloher Kulturausschuss: Neue Führung mit klaren Zielen
137. Sitzung des Kulturausschusses: Wechsel an der Spitze
In Gütersloh fand die 137. Sitzung des Kulturausschusses statt – ein Treffen, das einen Generationswechsel in der Führung markierte. Die langjährigen Mitglieder Andreas Kimpel und Jörg Stüdemann leiteten ihre letzte Sitzung, bevor sie aus dem Gremium ausscheiden. Gleichzeitig wurden Cornelia Wilkens zur neuen Vorsitzenden und Ursula Platen zu ihrer Stellvertreterin gewählt.
Kimpel und Stüdemann nutzten die Gelegenheit, um auf ihre Jahre im Ausschuss zurückzublicken. Dabei betonten sie besonders, wie Kultur Verbindung, Identität und sozialen Zusammenhalt stärkt. Ihr Abschied fällt in eine Phase, in der beide maßgeblich die Ausrichtung des Gremiums geprägt und den Dialog zwischen Landes- und Kommunalpolitik verbessert haben.
Im Rahmen der Sitzung stellten Nadine Lindemann und Dorothea Gregor den Kultur-Relevanz-Monitor vor. Die laufende Studie erfasst das öffentliche Engagement für kulturelle Aktivitäten in ganz Deutschland und liefert Erkenntnisse darüber, wie Menschen mit Kunst und Veranstaltungsorten interagieren.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der künftigen Zusammenarbeit – insbesondere für Spielstätten, die zwar Veranstaltungen ausrichten, aber über keine eigenen künstlerischen Ensembles verfügen. Dr. Michael Reitemeyer informierte über aktuelle Entwicklungen in der Landeskulturpolitik und hob die jüngsten Fördermittelaufstockungen für Theater und Orchester hervor.
Mit neuer Führung und klaren Zielen für die kommende Kulturpolitik endete die Sitzung. Wilkens und Platen übernehmen nun ein Gremium, das weiterhin auf Barrierefreiheit und die Förderung der Künste setzt. Die Diskussionen ebneten den Weg für eine verstärkte Kooperation zwischen regionalen und landesweiten Kultureinrichtungen.
