Rosenmontagszug in Köln startet mit Jubel und scharfer Satire gegen die AfD
Hans-Günther KlappHöhepunkt des Straßenkarnevals: Kölns Rosenmontagszug hat begonnen - Rosenmontagszug in Köln startet mit Jubel und scharfer Satire gegen die AfD
Kölner Rosenmontagszug startet mit Jubel und Karnevalstradition
Um 10:00 Uhr begann heute Morgen der berühmte Kölner Rosenmontagszug – der Auftakt zu Deutschlands größtem Karnevalsumzug. Das diesjährige Motto "ALAAF – Mer dun et för Kölle" (Hochdeutsch: "Wir tun es für Köln") würdigt die unermüdlichen Ehrenamtlichen der Stadt. Die Zuschauer dürfen sich auf politische Satire, Berge von Süßigkeiten und ein fast vierstündiges Spektakel freuen.
Die Route startete am Severinstor im Kölner Süden. Die Veranstalter rechnen mit rund 300 Tonnen Süßigkeiten und 300.000 kleinen Sträußen, die an die Feiernden entlang der Strecke verteilt werden. Die ersten Wagen sollen gegen 13:50 Uhr das Ziel erreichen.
Die diesjährigen Motivwagen nehmen aktuelle politische Themen aufs Korn – darunter den Aufstieg der rechtspopulistischen AfD in Umfragen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der vorgebliche Versuch der Partei, sich beim ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump beliebt zu machen. Solche satirischen Darstellungen sind seit langem fester Bestandteil des Kölner Karnevals.
Erst wenn der Kölner Zug in vollem Gange ist, beginnen die Feiern in Düsseldorf und Mainz. Zu den laufenden Strafverfahren gegen den Wagenbauer Jacques Tilly in Russland liegen bisher keine offiziellen Stellungnahmen deutscher Gerichte oder internationaler Institutionen vor.
Vier Stunden lang wird der Umzug durch die Stadt ziehen – eine Mischung aus Humor, Politik und Tradition. Bei erwarteten Massen an Besuchern haben die Organisatoren eines der größten Karnevalsfeste der letzten Jahre vorbereitet. Im Mittelpunkt stehen dabei lokale Verbundenheit, ehrenamtliches Engagement und scharfe Gesellschaftskritik.
