10 March 2026, 12:31

Gen Z setzt auf Tempo und Komfort – Umwelt spielt kaum eine Rolle bei der Verkehrsmittelwahl

Eine Zebrastreifenübergang mit ein paar Menschen, die darüber gehen, und ein paar Autos in der linken oberen Ecke.

Gen Z setzt auf Tempo und Komfort – Umwelt spielt kaum eine Rolle bei der Verkehrsmittelwahl

Eine neue Studie der ADAC Stiftung zeigt, was der Generation Z bei der Wahl ihrer Verkehrsmittel am wichtigsten ist. Geschwindigkeit, Zuverlässigkeit und Kosten stehen ganz oben auf der Liste – Umweltaspekte landen dagegen weit hinten. Die Ergebnisse offenbaren zudem eine weitverbreitete Frustration unter jungen Menschen mit den aktuellen Verkehrssystemen.

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Nur 10 Prozent der Gen Z geben an, mit den heutigen autoscout-Angeboten zufrieden zu sein. Viele fühlen sich von unzuverlässigen Diensten – insbesondere bei der Bahn – im Stich gelassen und steigen stattdessen auf das Auto um. Trotzdem nutzen 59 Prozent mindestens einmal pro Woche den öffentlichen Nahverkehr, während 48 Prozent ähnlich häufig auf das Auto setzen.

Die Studie unterstreicht den Wunsch nach Flexibilität und Komfort: 61 Prozent legen Wert auf eine große Auswahl an Verkehrsmitteln, und 43 Prozent befürworten Mobilität als Service (MaaS). Zudem sprechen sich 44 Prozent für eine stärkere Verbreitung autonomer Fahrzeuge und digital vernetzter Reiseoptionen aus.

Umweltfragen hingegen landen erst auf Platz 12 der Prioritätenliste. Die Forscher vermuten dahinter eine gewisse Resignation: Viele junge Menschen zweifeln daran, dass es in absehbarer Zeit Fortschritte bei nachhaltiger Mobilität geben wird.

Die Ergebnisse zeichnen das Bild einer Generation, die praktische Bedürfnisse über ökologische Ideale stellt. Da die meisten jungen Reisenden mit den bestehenden Angeboten unzufrieden sind, bleibt die Nachfrage nach schnelleren, zuverlässigeren und bezahlbaren Verkehrsmitteln hoch. Wie die Politik darauf reagiert, könnte die autoscout-Trends der kommenden Jahre prägen.

Quelle