Teilzeit lohnt sich mehr als gedacht – doch die Rente zahlt den Preis
Teilzeit lohnt sich mehr als gedacht – doch die Rente zahlt den Preis
Teilzeitarbeit in Deutschland mindert das Nettoeinkommen weniger stark als erwartet – dank Steuerprogression und Sozialabgaben. Doch die langfristigen Folgen für die Rente können erheblich sein. Eine neue Analyse zeigt, wie sich reduzierte Arbeitszeiten unterschiedlich auf das aktuelle Einkommen und die spätere Altersvorsorge auswirken.
Ein 40-jähriger Arbeitnehmer in Nordrhein-Westfalen würde 2026 bei einer Vollzeitstelle (40 Stunden) netto 2.315 Euro monatlich verdienen. Bei einem Wechsel auf 30 Stunden läge das Nettoeinkommen noch bei 1.835,17 Euro – ein Minus von rund 20,7 Prozent. Bei 20 Stunden (ein sogenannter Midijob) sänke das Nettoeinkommen weiter auf 1.352,58 Euro, was einem Rückgang von 41,6 Prozent entspricht.
Dass der Einkommensverlust bei Teilzeit geringer ausfällt als erwartet, liegt am progressiven Steuersystem Deutschlands und den niedrigeren Sozialversicherungsbeiträgen, die die finanziellen Einbußen abfedern. Allerdings sinken mit dem monatlichen Einkommen auch die Rentenbeiträge. 2024 lag das durchschnittliche Bruttojahresgehalt, das für die Berechnung der Rentenpunkte herangezogen wird, bei 46.604 Euro. Bis 2026 soll dieser Wert auf voraussichtlich 51.944 Euro steigen. Weniger Arbeitsstunden bedeuten jedoch weniger Rentenpunkte – und das schmälert direkt die spätere Altersrente.
Um die entstehende Rentenlücke auszugleichen, empfehlen Experten private Vorsorgeverträge, betriebliche Altersvorsorge oder freiwillige Nachzahlungen in die gesetzliche Rentenversicherung. Paare können verlorene Einnahmen zudem durch gemeinsame Finanzplanung ausgleichen.
Teilzeitarbeit bietet zwar Flexibilität, hat aber ihren Preis: Zwar fällt das Nettoeinkommen proportional weniger stark als die Arbeitszeit, doch leiden die Rentenansprüche langfristig. Ohne zusätzliche Ersparnisse oder Anpassungen drohen Arbeitnehmern im Alter geringere Bezüge.
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