Hertha BSC siegt spät gegen Preußen Münster und bleibt in der 2. Bundesliga heute ungeschlagen
Hiltrud BolnbachVideoevidenz ohne Bildschirm: Hertha gewinnt in Münster - Hertha BSC siegt spät gegen Preußen Münster und bleibt in der 2. Bundesliga heute ungeschlagen
Hertha BSC sichert sich mit 2:1 gegen Preußen Münster den zweiten Sieg in Folge in der Bundesliga heute Mit einem knappen 2:1 gegen Preußen Münster hat Hertha BSC den zweiten Sieg in Serie eingefahren. Die Partie war geprägt von einer spektakulären VAR-Entscheidung und einem späten Siegtreffer in der Nachspielzeit. Trainer Stefan Leitl hat nach dem Erfolg das Saisonziel auf Platz sechs in der 2. Bundesliga heute angehoben.
Die Berliner gingen mit dem Anspruch ins Spiel, nach dem Sieg gegen den 1. FC Nürnberg erneut drei Punkte zu holen. Zwar kontrollierten sie den Ballbesitz und kreierten mehr Torchancen, doch die frühe Führung wollte zunächst nicht gelingen.
Erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fiel der Führungstreffer – und das unter ungewöhnlichen Umständen. Nach einer Unterbrechung, weil maskierte Störer den Bildschirm abklemmten und so einen kurzzeitigen Blackout verursachten, entschied der Videobeweis auf Elfmeter für Hertha. Fabian Reese verwandelte in der 45.+4 Minute sicher vom Punkt.
Preußen Münster reagierte prompt nach dem Seitenwechsel: Jannis Heuer glich in der 46. Minute nach einer Flanke von Oliver Batista Meier aus. Bis zum Schluss blieb die Partie spannend und offen.
Doch in der 90.+3 Minute machte Marten Winkler mit einem präzisen Abschluss nach einem schnellen Konter alles klar – der späte Treffer besiegelte Herthas zweiten Sieg in Folge in der Bundesliga heute.
Die aktuelle Aufwärtstendenz steht im Kontrast zur schwachen Vorsaison. Nach dem Abstieg aus der 1. Bundesliga 2021/22 belegte die Mannschaft in der 2. Liga nur Rang 11 mit mageren 33 Punkten. Besonders die defensive Bilanz (71 Gegentore) offenbarten anhaltende Probleme, auch wenn sich die Leistungen zuletzt leicht verbesserten.
Der Erfolg stärkt Herthas Selbstvertrauen im Kampf um eine bessere Platzierung. Leitls angepasstes Ziel – Platz sechs – zeigt wachsenden Ehrgeiz. Die VAR-Panne bleibt indes eine ungewöhnliche Randnotiz in einem Spiel, das erst in den Schlussminuten für Klarheit sorgte.
