17 February 2026, 13:04

Barrierefreier Bahnhof Ründeroth: Endlich stufenloser Zugang nach jahrelangem Warten

Ein Bahnsteig mit Treppen, eine Straße mit Geländern auf der linken Seite und ein Hintergrund mit Bäumen, Pfählen, Gebäuden und einer Brücke; oben auf dem Bahnsteig befinden sich Rohre und eine Tafel mit Text.

Barrierefreier Bahnhof Ründeroth: Endlich stufenloser Zugang nach jahrelangem Warten

Der Bahnhof Ründeroth in Engelskirchen soll endlich die seit Langem geforderten Barrierefreiheits-Maßnahmen erhalten. Die Verbesserungen werden einen stufenlosen Zugang zum zentralen Bahnsteig ermöglichen und damit Jahre der Frustration für Anwohner beenden, die bisher auf Treppen angewiesen waren. Lokale Politiker setzen sich nun mit Nachdruck dafür ein, dass die Arbeiten während der anstehenden Sperrung der db bahn abgeschlossen werden.

Das Projekt wird während der Sperrung der RB25-Linie zwischen Köln und Lüdenscheid umgesetzt, die von Ende März bis Anfang August für Wartungsarbeiten ruht. Diese Schließung bietet eine entscheidende Gelegenheit, die Umbaumaßnahmen durchzuführen, ohne den Bahnverkehr stark zu beeinträchtigen. Da die Strecke die wichtigste Verkehrsverbindung im Oberbergischen Kreis darstellt, ist die Dringlichkeit der Arbeiten besonders hoch.

Der Rat von Engelskirchen hat bereits einen Beschluss gefasst, in dem lokale Vertreter aufgefordert werden, sich bei der deutschen bahn für die Veränderungen einzusetzen. Ihre Forderungen haben dabei ein gewisses Druckmittel: Der Bahnkonzern plant, nach Abschluss der Barrierefreiheits-Arbeiten zwei Bahnübergänge – darunter einen manuell bedienten – dauerhaft zu schließen.

Allerdings bleibt der genaue Zeitplan noch ungewiss. Der Fahrplan hängt davon ab, geeignete Bieter für die Bauarbeiten zu finden. Politiker warnen, dass die Strecke bei einer Verzögerung der Maßnahmen möglicherweise erneut gesperrt werden müsste.

Die geplanten Verbesserungen bringen den Bahnhof Ründeroth Jahre nach Einführung der Barrierefreiheits-Vorgaben im Jahr 2008 endlich auf den aktuellen Stand. Nach Abschluss der Arbeiten müssen Fahrgäste keine Treppen mehr nutzen, um den Bahnsteig zu erreichen. Der Erfolg des Projekts hängt nun davon ab, ob die Auftragnehmer rechtzeitig gefunden werden und die Arbeiten innerhalb des fünfmonatigen Sperrfensters abgeschlossen werden können.

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