21 February 2026, 05:12

Schwere Brückenschäden verzögern Sanierung der RE44-Strecke zwischen Moers und Oberhausen

Ein detailliertes Bild einer Eisenbahnbrücke in einem Buch, das ihre Bögen, Träger und andere konstruktive Merkmale zeigt, mit begleitendem Text zur Beschreibung ihrer Konstruktion.

Schwere Brückenschäden verzögern Sanierung der RE44-Strecke zwischen Moers und Oberhausen

Sanierungsarbeiten an wichtigen Eisenbahnbrücken zwischen Moers und Oberhausen decken schwere strukturelle Mängel auf

Bei Renovierungsarbeiten an zentralen Eisenbahnbrücken auf der Strecke zwischen Moers und Oberhausen sind gravierende statische Schäden ans Licht gekommen. Die Befunde zwingen zu Verzögerungen bei den geplanten Aufwertungen der RE44-Linie; weitere Untersuchungen laufen noch. Die Behörden stehen nun vor der schwierigen Aufgabe, Sicherheit und die Notwendigkeit eines zuverlässigen Schienenverkehrs in Einklang zu bringen.

Erstmals aufgetaucht waren die Probleme während routinemäßiger Brückenprüfungen entlang der Strecke. Bohrkernuntersuchungen hatten Schwächen in den Widerlagern offenbart, woraufhin 2025 vertiefte Kontrollen eingeleitet wurden. Diese förderten zusätzliche Mängel zutage und machten deutlich, dass umfangreichere Sanierungen nötig sein würden.

Ende 2025 räumten Fachleute ein, dass das volle Ausmaß der Verzögerungen nicht absehbar gewesen sei. Fehlende Daten aus früheren Tests hatten Lücken in den ursprünglichen Bewertungen hinterlassen. In der Folge werden die ursprünglichen Sanierungskonzepte nun überarbeitet und mit den Verkehrsbehörden abgestimmt.

Für 2027 sind bereits umfangreiche Bauarbeiten geplant, darunter große Vorhaben von DB InfraGO auf demselben Streckenabschnitt. Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) warnte, dass diese Projekte zu teilweisen Sperrungen führen könnten, die den durchgehenden Betrieb auf der RE44-Linie beeinträchtigen. Feste Termine für eine Wiederinbetriebnahme stehen noch nicht fest, da die Planer auf belastbarere Erkenntnisse warten.

Dr. René Zweigel, Geschäftsführer der Niederrheinbahn, zeigte Verständnis für die Frustration der Fahrgäste, betonte jedoch, dass Sicherheit absolute Priorität habe. Der überarbeitete Bauzeitplan werde derzeit geprüft; die Teams arbeiteten daran, die Fortschritte zu beschleunigen – ohne dabei Kompromisse bei der Qualität einzugehen.

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Die Verzögerungen bedeuten Unsicherheit für Pendler, die auf die RE44-Linie zwischen Moers und Oberhausen angewiesen sind. Weitere Updates hängen von den überarbeiteten Sanierungsplänen und den Ergebnissen der laufenden statischen Bewertungen ab. Die Behörden versprachen klarere Zeitpläne, sobald die vollen Auswirkungen der Bauarbeiten absehbar seien.