Bayer Leverkusen verzichtet auf Kölner Karneval – Trainer setzt auf Disziplin statt Jecken-Partys
Hiltrud BolnbachNach 4:0-Sieg gegen St. Pauli: Hjulmand verhängt Faschingsverbot - Bayer Leverkusen verzichtet auf Kölner Karneval – Trainer setzt auf Disziplin statt Jecken-Partys
Bayer Leverkusens Spieler verzichten in diesem Jahr auf die berühmten Kölner Karnevalsfeiern. Trainer Kasper Hjulmand hat sie nach dem 4:0-Sieg angewiesen, zu Hause auszuruhen. Die Entscheidung fällt trotz der Hoffnungen von Mittelfeldspieler Jonas Hofmann, seine Teamkollegen mit den Traditionen der Stadt Köln vertraut zu machen.
Der Kölner Karneval zählt zu den lebendigsten Festen Deutschlands. Er beginnt am 11. November um 11:11 Uhr und bietet Höhepunkte wie Weiberfastnacht, wenn Frauen Rathäuser stürmen, oder Rosenmontag, einen Umzug, bei dem 300 Tonnen Süßigkeiten in die Menge fliegen. Den Abschluss bildet die Nubbelverbrennung, das Verbrennen einer Strohpuppe als Symbol für die Sünden des Jahres. Lokale Bands spielen im Kölschen Dialekt, und in den Vierteln Altstadt und Südstadt füllen sich die Straßen mit feiernden Jecken, die Krawatten zerschneiden und tanzen.
Hjulmands Verbot bedeutet, dass die Mannschaft die Feierlichkeiten komplett verpasst. Hofmann gab zu, dass einige Spieler die Bräuche vielleicht nicht vollends verstehen – scherzte aber, dass sie sich trotzdem ein Bier gönnen dürften, allerdings mit Maß. Das bevorstehende Champions-League-Spiel erfordert Disziplin, auch wenn der Mittelfeldspieler seinen Mitspielern gern einen Einblick in die Kultur der Stadt gegeben hätte.
Statt an den Umzügen teilzunehmen, konzentrieren sich die Spieler nun auf die Regeneration. Hjulmands Anordnung soll sie vor dem Trubel der Jecken und nächtelangen Partys bewahren. Der nächste Wettkampf hat Vorrang vor Süßigkeiten, Musik und Krawattenzerschneiden auf Kölner Straßen.
Leverkusen's 4-0 rout details: Goalscorers and league impact revealed
The 4-0 Bundesliga win over St. Pauli featured key contributions from Jarell Quansah, Patrik Schick, Edmond Tapsoba, and Ernest Poku. Leverkusen climbed to fourth in the league, extending their unbeaten run against St. Pauli to eight matches. Schick ended a four-game goal drought with his third strike in four clashes against the same opponent.






