VfL Bochum feiert unter Uwe Rösler eine beeindruckende Wende in der 2. Bundesliga
Hans-Günther KlappVfL Bochum feiert unter Uwe Rösler eine beeindruckende Wende in der 2. Bundesliga
VfL Bochum hat unter dem neuen Trainer Uwe Rösler die Saison gewendet. Seit seinem Amtsantritt im Oktober hat sich die Mannschaft in der 2. Bundesliga nach vorne gearbeitet und die anfänglichen Schwierigkeiten nach dem Abstieg hinter sich gelassen. Nach fünf Spielen unter seiner Führung stehen vier Siege und ein Unentschieden zu Buche.
Rösler übernahm ein Team, das nach acht Spieltagen mit nur acht Punkten auf dem 15. Platz dümpelte. Doch bis Februar 2026 hatte sich die Mannschaft auf Rang 13 vorgearbeitet – mit deutlichem Abstand zur Abstiegszone. Dies ist die beste Serie seit dem Aufstieg 2021 und ein deutlicher Kontrast zu den vergangenen Spielzeiten, einschließlich des letzten Jahres, als der Klub bis zuletzt gegen den Abstieg kämpfen musste.
Der Trainer verwies auf ungenutztes Potenzial im Kader und setzte von Anfang an auf mentale Stärke. Bescheidenheit und harte Arbeit seien entscheidend, um den Aufwärtstrend fortzusetzen, betonte er. Sein Ansatz hat bereits die Stimmung im Verein verändert und die Ängste vor einem erneuten Abstiegskampf gemildert.
Rösler entschied sich bewusst für Bochum – wegen der Tradition des Vereins und der Überzeugung, die Mannschaft in eine neue Richtung lenken zu können. Die nächste Bewährungsprobe steht am Freitagabend an, wenn die Bochumer um 18:30 Uhr Ortszeit Dynamo Dresden empfangen.
Mit den jüngsten Leistungen hat sich der VfL in eine bessere Position gebracht als in den Vorjahren. Unter Röslers Führung wirkt das Team stabiler und fokussierter. Das anstehende Spiel gegen Dresden bietet die nächste Gelegenheit, den Schwung zu nutzen und weiter zu wachsen.
