Peter Draisaitl verlässt die Krefeld Pinguine nach erfolgreicher Ära in der DEL2
Hans-Günther KlappPeter Draisaitl verlässt die Krefeld Pinguine nach erfolgreicher Ära in der DEL2
Peter Draisaitl verlässt die Krefeld Pinguine am Ende der Saison – nachdem er den Verein an die Spitze der DEL2 geführt hat. Der ehemalige Profi, der in Deutschland vor allem für seine lange Eishockey-Karriere bekannt ist, wechselte 2022 zum Team und formte es zu einem ernsthaften Aufstiegsanwärter. Seine Entscheidung folgt auf eine Umstrukturierung der sportlichen Leitung des Clubs.
Draisaitl übernahm im Oktober 2022 zunächst das Amt des Cheftrainers bei den Krefeld Pinguiten, wechselte später in die Rolle des Sportdirektors und prägte eine Phase kontinuierlicher Verbesserung. Unter seiner Führung kletterte die Mannschaft an die Tabellenspitze der DEL2 und geht nun als Favorit für den Aufstieg in die DEL in die Playoffs – ein Ziel, das bis Anfang 2026 realistisch erscheint.
Der Verein bedankte sich offiziell bei Draisaitl für seine Arbeit in den vergangenen drei Jahren. Sein Abschied steht im Zusammenhang mit einer vereinbarten Neuverteilung der Verantwortlichkeiten im sportlichen Bereich. Trotz des Wechsels bleibt Krefeld auf Kurs für eine mögliche Rückkehr in Deutschlands höchste Spielklasse.
Bevor Draisaitl nach Krefeld kam, war er vor allem als aktiver Spieler ein Begriff. 1995 gewann er mit den Kölner Haien die deutsche Meisterschaft und bestritt 165 Länderspiele. Doch ein Moment prägte seine Karriere besonders: der fehlgeschlagene Strafschuss im Olympischen Viertelfinale 1992 gegen Kanada, der damals bundesweit für Schlagzeilen sorgte.
Mit Draisaitls Abgang endet für die Krefeld Pinguine eine erfolgreiche Ära. Als Tabellenführer gehen sie nun in die Playoffs – der Aufstieg in die DEL bleibt greifbar. Seine Verdienste haben den Verein für die Zukunft gut aufgestellt.
