Woolworth weitet Rückruf von Kinderspielzeug wegen Asbestrisiko aus
Hans-Günther KlappAsbest-Verschmutzung? Woolworth erweitert Spielzeug-Rückruf - Woolworth weitet Rückruf von Kinderspielzeug wegen Asbestrisiko aus
Woolworth erweitert Rückrufaktion von Kinderspielzeug wegen Asbestverdachts
Der Handelskonzern Woolworth hat die Rückrufaktion von Kinderspielzeug ausgeweitet, nachdem Befürchtungen über eine mögliche Asbestbelastung aufkamen. Auslöser sind Bedenken hinsichtlich des in bestimmten Produktlinien verwendeten Sandes – bisher wurden jedoch keine gesundheitlichen Probleme gemeldet. Das Unternehmen hat mittlerweile drei Spielzeugserien aus dem Verkauf genommen und bietet Kunden eine vollständige Rückerstattung an.
Die Rückrufaktion begann mit der Serie "Stretcherz Slammerz", wurde inzwischen aber ausgeweitet. Betroffen sind nun auch die "Stretcherz Street Smash Car" und die "Stretcherz Stretch Squad Dinos". Sämtliche betroffene Artikel wurden bundesweit aus den Filialen entfernt.
Für Kundenfragen wurde eine spezielle Hotline eingerichtet. Käufer können die Spielwaren zurückgeben und erhalten den vollen Kaufpreis erstattet. Das Unternehmen betont, dass es sich um eine rein vorsorgliche Maßnahme handelt, da bisher keine Erkrankungen im Zusammenhang mit den Produkten bekannt geworden sind.
Neben Spielzeug hat Woolworth seit Februar 2026 bereits zwölf weitere Produktlinien zurückgerufen. Darunter befinden sich Textilien, Dämmmaterialien und Gartenzubehör. Deutsche Sicherheitsbehörden wie das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sowie Verbraucherschützer wie die Stiftung Warentest hatten zuvor auf ähnliche Risiken bei Waren anderer Händler hingewiesen. Marken wie Obi, Bauhaus und Hornbach stehen wegen Blumentopf-Erde, Dachziegeln und Bremsbelägen in der Kritik.
Die Rückrufaktion betrifft mehrere Produktkategorien. Woolworth ruft Kunden dazu auf, ihre Einkäufe zu überprüfen. Betroffene Spielwaren können gegen Erstattung zurückgegeben werden, die Hotline steht für weitere Auskünfte bereit. Die Behörden beobachten die Lage weiterhin im Rahmen umfassender Asbest-Sicherheitskontrollen bei Verbraucherprodukten.
