04 March 2026, 20:05

Drei schwere Fahrradunfälle im Rhein-Kreis Neuss erschüttern die Region im November 2025

Eine Gruppe von Menschen in Helmen fährt nachts mit Fahrrädern eine Stadtstraße hinunter, beleuchtet von Stadtlichtern.

Drei schwere Fahrradunfälle im Rhein-Kreis Neuss erschüttern die Region im November 2025

Drei schwere Fahrradunfälle im Rhein-Kreis Neuss im November 2025 gemeldet

Nasse Straßen, schlechte Sichtverhältnisse und unvorsichtiges Verhalten haben im November 2025 zu drei schweren Fahrradunfällen im Rhein-Kreis Neuss beigetragen. Die Polizei ruft alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhter Vorsicht auf, da Herbst und Winter für Radfahrer ein erhöhtes Risiko bergen.

Offizielle Verletzungsstatistiken für die Region werden erst im nächsten Jahr veröffentlicht, doch aktuelle Fälle zeigen die anhaltenden Gefahren für Radfahrer in den dunklen und nassen Monaten.

Anfang November erlitt ein alkoholisierter Radfahrer in Grevenbroich nach einem Sturz auf nassem Laub eine schwere Kopfverletzung. Da er keinen Helm trug, verschlimmerte sich das Ausmaß der Verletzung. Später im selben Monat missachtete ein 14-jähriger E-Bike-Fahrer in Dormagen die Vorfahrt, stürzte und zog sich ebenfalls schwere Verletzungen zu – ebenfalls ohne Helm.

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Im Oktober gab es im Kreis 21 Fahrradunfälle, weniger als im Sommer, aber dennoch besorgniserregend. Bei einem Vorfall blieb das Rad eines Fahrers in einer Straßenbahnschiene auf nasser Fahrbahn hängen, was zu einem tiefen Schnitt über der Augenbraue führte.

Die Polizei betont, dass Sicherheit alle Verkehrsteilnehmer betrifft. Radfahrer sollten Helme tragen, Beleuchtung und reflektierende Kleidung nutzen sowie die Verkehrsregeln einhalten. Autofahrer müssen ihre Geschwindigkeit anpassen, aufmerksam bleiben und Radfahrern ausreichend Platz lassen. Regelmäßige Kontrollen der Ausrüstung, deutliche Handzeichen und defensives Fahren können die Risiken unter schwierigen Bedingungen weiter verringern.

Die jüngsten Unfälle zeigen, wie schnell Radfahren im Herbst und Winter gefährlich werden kann. Helme, Sichtbarkeitshilfen und umsichtiges Fahren bleiben für Radfahrer entscheidend. Gleichzeitig müssen auch Autofahrer und Fußgänger ihren Beitrag leisten, um die Straßen für alle sicherer zu machen.