26 February 2026, 13:49

Elfrather See in Krefeld: 45-Millionen-Projekt nimmt konkrete Formen an

Ein großes Indoor-Wasserpark mit zahlreichen Wasserrutschen, einem Minigolfplatz, beleuchteter Decke und Wandgemälden.

Elfrather See in Krefeld: 45-Millionen-Projekt nimmt konkrete Formen an

Die Pläne für die Entwicklung des Elfrather Sees in Krefeld haben einen bedeutenden Schritt nach vorne gemacht. Die Bezirksregierung Düsseldorf genehmigte am 20. Januar die achte Änderung des Flächennutzungsplans und ebnete damit den Weg für das Projekt. Mit einer Investition von über 45 Millionen Euro soll das Vorhaben das Gebiet zu einem zentralen regionalen Anziehungspunkt für Sport, Freizeit und Erholung ausbauen.

Die rechtlichen Grundlagen für das Projekt wurden bereits im vergangenen Jahr geschaffen, als der Stadtrat von Krefeld am 3. Juli 2025 einen Satzungsbeschluss fasste. Dies ermöglichte die Planung der Flächennutzungsänderung, die nun gemeinsam mit den aktualisierten Bebauungsvorschriften in Kraft tritt. Ein weiterer Ratsbeschluss wird im zweiten Quartal dieses Jahres erwartet, um die nächsten Phasen abzuschließen.

Die Bauarbeiten für die ersten öffentlichen Fitnessparks als Teil des Gesamtkonzepts haben bereits begonnen. Sobald die relevanten Unterlagen im Amtsblatt der Stadt Krefeld veröffentlicht sind, können Bauanträge für den Rest des Projekts eingereicht und bearbeitet werden. Die Behörden rechnen mit einem zügigen Genehmigungsverfahren, da ein spezifischer Bebauungsplan für das Vorhaben vorliegt.

Die Westsurf GmbH & Co. KG, der Investor hinter dem Projekt, steht bereit, um unmittelbar nach Erteilung der notwendigen Genehmigungen mit der Umsetzung zu beginnen. Finanziert wird das Vorhaben durch eine Mischung aus privaten Mitteln – die zwei Drittel der 45 Millionen Euro decken – sowie einem 15-Millionen-Kredit der Sparkasse Krefeld.

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Die Entwicklung am Elfrather See soll zu einer bedeutenden Attraktion für die Region werden. Zwar ist noch unklar, wie viele Arbeitsplätze dadurch entstehen werden, doch die rechtlichen und finanziellen Rahmenbedingungen sind nun geschaffen. Die nächsten Schritte hängen von der Veröffentlichung der offiziellen Dokumente und der Erteilung der Baugenehmigungen ab.