29 April 2026, 12:30

Wiesbadens Maifestspiele feiern 130 Jahre mit Wagner, Giraffen-Paraden und kostenloser Open-Air-Oper

Schwarzes und weißes Foto von Wagners Opernhaus in Bayreuth mit ein paar Menschen vor dem Gebäude, umgeben von Bäumen und einem klaren Himmel, mit Text unten.

Wiesbadens Maifestspiele feiern 130 Jahre mit Wagner, Giraffen-Paraden und kostenloser Open-Air-Oper

Die Internationalen Maifestspiele Wiesbaden feiern ihr 130-jähriges Jubiläum mit einem mutigen Programm aus Musik, Theater und öffentlichen Veranstaltungen. In diesem Jahr eröffnet das Festival mit Wagners Tristan und Isolde, das sowohl drinnen als auch unter freiem Himmel inszeniert wird. Die Veranstalter versprechen eine Mischung aus Kunstformen, kostenlosen Aufführungen und unerwarteten Überraschungen in der ganzen Stadt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Das Festival startet mit zwei Aufführungen von Tristan und Isolde. Die erste findet unter der Regie von Tiago Rodrigues im Konzertsaal statt. Später präsentiert das Hessische Staatstheater Wiesbaden dieselbe Oper am Warmen Damm – kostenlos für alle. Eine Großbildleinwand wird die Open-Air-Vorstellung live übertragen, während Wagner-Experten vor Ort mit dem Publikum über das Werk diskutieren.

Am zweiten Tag erwacht die Stadt zum Leben: Kunst und Mitmachaktionen stehen im Mittelpunkt. Besucher können in einem offenen Opernchor mitsingen, an Origami-Workshops teilnehmen oder Straßenkünstlern bei der Arbeit zusehen. Am Abend ziehen riesige Giraffen-Puppen als Parade durch die Innenstadt. Anschließend betritt Schauspieler und Musiker Christian Friedel die Bühne und beschließt mit einem Konzert den Tag.

Das Festival setzt auf Barrierefreiheit und Kreativität. Kostenlose Open-Air-Opern, interaktive Kunst und Fachgespräche sollen sowohl erfahrene Fans als auch Neulinge ansprechen. Das diesjährige Programm führt die Tradition fort, künstlerische Grenzen zu sprengen und gleichzeitig die Gemeinschaft zusammenzubringen.

Quelle