Meerbuscher Krankenhaus sammelt Spenden für sein geschlossene Therapie-Hallenbad
Hans-Günther KlappMeerbuscher Krankenhaus sammelt Spenden für sein geschlossene Therapie-Hallenbad
St.-Elisabeth-Krankenhaus Meerbusch-Lank bittet um öffentliche Unterstützung für die Wiedereröffnung seines Hallenbads
Das Hallenbad des Krankenhauses ist seit Beginn der Coronavirus-Pandemie geschlossen. Nun sucht die Einrichtung Spenden, um dringend notwendige Sanierungsarbeiten finanzieren zu können.
Das Therapiebecken spielt eine zentrale Rolle in der Behandlung von Patient:innen mit chronischen Erkrankungen und dient zugleich als wichtiger Ort der Gesundheitsförderung für die gesamte Region. Seit der Schließung wächst die Nachfrage nach einer Wiedereröffnung – wöchentlich erreichen das Krankenhaus Anfragen von Patient:innen und externen Nutzenden.
Die Reparaturkosten werden auf etwa 250.000 Euro geschätzt. Dazu gehören die Erneuerung der Heizungsanlage, der Lüftung, der Klimaanlage sowie die Installation neuer Filter. Ohne zusätzliche Mittel muss das Krankenhaus die Ausgaben allein tragen.
Nach der Wiedereröffnung profitieren stationäre Patient:innen, die Rheuma-Liga und eine örtliche Schwimmschule von dem Becken. Langfristig sind zudem Kurse für Kinder und Babys geplant. Das Krankenhaus betont, dass jeder Beitrag dazu beiträgt, das Bad wieder als Ort für Therapie, Gesundheit und Gemeinschaft zu etablieren.
Der Erfolg der Sanierung hängt von der Großzügigkeit der Öffentlichkeit ab. Die Spenden fließen direkt in die technischen Aufrüstungen, die für die Wiederinbetriebnahme notwendig sind. Das Krankenhaus hofft auf ausreichend Unterstützung, um weitere Verzögerungen des Projekts zu vermeiden.






