29 April 2026, 16:46

Das legendäre Lou Calen in Cotignac feiert seine Wiedergeburt nach 24 Jahren

Chaotische Straßenszene vor dem Hotel de Ville in Paris während der Französischen Revolution, mit Menschen, Pferden, Wagen, Gebäuden, Bäumen und Rauch unter dem Himmel, mit französischer Schrift am unteren Rand.

Das legendäre Lou Calen in Cotignac feiert seine Wiedergeburt nach 24 Jahren

Ein historisches Hotel in Cotignac, Frankreich, hat nach Jahrzehnten der Schließung wieder eröffnet – eine Mischung aus Kunst, Kultur und einer bemerkenswerten Kriegsgeschichte

Das Lou Calen, einst ein beliebter Rückzugsort für Stars wie David Bowie und Pink Floyd, empfängt nun wieder Gäste – dank einer umfassenden Renovierung unter der Leitung eines kanadischen Unternehmers.

Die Ursprünge des Hotels reichen bis ins Jahr 1944 zurück, als die damals zehnjährige Huguette Caren anlässlichen des Befreiungstags von Cotignac von einem amerikanischen Soldaten einen Ring geschenkt bekam. Jahre später traf sie den Soldaten in Palm Springs wieder. 1972 verwandelte sie ihr Haus in Cotignac in das Lou Calen, ein Hotel und Restaurant, das zu einem Treffpunkt für Künstler und Reisende wurde.

Nach der Schließung 1999 stand das Anwesen über 20 Jahre lang leer. 2015 erwarb der kanadische Unternehmer Graham Porter das Hotel und begann mit aufwendigen Renovierungsarbeiten. Er fügte eine Bar, ein Kunstzentrum, ein mit dem Michelin Grünen Stern ausgezeichnetes Restaurant sowie neue Gästezimmer hinzu, um Besucher das ganze Jahr über anzuziehen.

Heute blüht das Lou Calen als kulturelles und künstlerisches Ziel auf. Huguette Caren ist weiterhin engagiert – sie veröffentlichte sogar ein Kochbuch mit provenzalischen Rezepten und Erinnerungen. Das Hotel zieht vor allem amerikanische Gäste an, die die entspannte Atmosphäre und die malerische Umgebung schätzen.

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Die Wiedereröffnung des Lou Calen bewahrt nicht nur seine glamouröse Vergangenheit, sondern auch das Erbe von Huguette Caren. Mit seiner einzigartigen Kombination aus Geschichte, Kunst und Haubengastronomie festigt es seinen Ruf als besonderer Rückzugsort. Dank einer treuen amerikanischen Fangemeinde entwickelt es sich weiter – stets seinen Wurzeln verbunden.

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