Zwischen Erotik und Abscheu: Alexandra Birckens Werk untersucht die Beziehung zwischen Körper und Maschine
Hans-Günther KlappZwischen Erotik und Abscheu: Alexandra Birckens Werk untersucht die Beziehung zwischen Körper und Maschine
Zwischen Erotik und Abscheu: Alexandra Birckens Werke sezieren das Verhältnis von Körper und Maschine
Teaser: In den Skulpturen der deutschen Künstlerin ist der Körper ein fragiles, sich auflösendes Wesen – gefangen in den Strukturen von Produktion, Bild und Konsum.
8. Dezember 2025, 16:00 Uhr
Die deutsche Bildhauerin Alexandra Bircken erforscht in ihren Werken, wie der menschliche Körper mit Maschinen in der modernen Konsumkultur interagiert. Ihre zum Nachdenken anregenden Arbeiten wurden weltweit ausgestellt – von den LuxusShoppingstraßen Wiens bis in renommierte Institutionen wie das Kunsthaus Biel/Bienne. Kürzlich nahm sie an einem bedeutenden Symposium in Hamburg teil, um mit führenden Künstlern und Theoretikern über die Zukunft der Skulptur zu diskutieren.
Birckens Kunst zeigt den Körper als verletzlich und labil, oft am Rande der Auflösung. Sie gestaltet ihre Werke aus gefundenen Objekten und geliehenen Materialien und verleiht ihnen so menschliche Emotionen, Gewohnheiten und Konflikte. Ihre Skulpturen hinterfragen, wie industrielles Design, Werbung und Massenproduktion unsere physische Existenz prägen.
Im Dezember 2024 beteiligte sie sich an „Der Elefant im Raum – Skulptur heute“, einem Symposium an der HFBK Hamburg. Dort tauschte sie sich mit internationalen Schöpfern und Kritikern über zeitgenössische Bildhauerei aus. Ihre Arbeiten fordern das Publikum weiterhin heraus, über den Platz des Körpers in einer zunehmend mechanisierten Welt nachzudenken.
Birckens Ausstellungen und Diskussionsbeiträge unterstreichen die Spannung zwischen Menschlichkeit und Technologie. Durch den Einsatz alltagsnaher Materialien und eindringlicher Bildsprache zwingt sie die Betrachter, sich mit der Frage auseinanderzusetzen, wie das moderne Leben den Körper umformt. Die Künstlerin bleibt eine prägende Stimme bei der Neudefinition der Skulptur für die industrialisierte Gesellschaft von heute.
