Wolfsburg setzt auf Eriksen: Führungsrolle ohne ein einziges Spiel
Veronique HänelWolfsburg setzt auf Eriksen: Führungsrolle ohne ein einziges Spiel
VfL-Wolfsburg-Trainer Paul Simonis hat mit einer überraschenden Entscheidung für Aufsehen gesorgt: Der dänische Mittelfeldspieler Christian Eriksen wird in den Führungskreis des Teams aufgenommen – obwohl er seit seinem Wechsel noch keine einzige Minute für den Verein gespielt hat. Ein solch ungewöhnlicher Schritt ist im deutschen Fußball selten und unterstreicht das Vertrauen in Eriksens Erfahrung und Einfluss.
Simonis bestätigte, dass Eriksen sofort eine Führungsrolle übernehmen werde. Gleichzeitig räumte der Coach ein, dass der Spieler in den vergangenen Monaten im Training noch nicht die erhofften Leistungen gezeigt habe. Dennoch will Wolfsburg Eriksen „Tag für Tag“ stärker einbinden.
Dem erweiterten Führungskreis gehören nun mehrere Schlüsselspieler an. Maximilian Arnold bleibt Mannschaftskapitän, während Mattias Svanberg zum neuen Vizekapitän ernannt wurde. Kamil Grabara behält seinen Platz im Gremium, hinzu kommen der rechte Außenverteidiger Kilian Fischer und der 37-jährige dritte Torhüter Pavao Pervan.
Schon am kommenden Wochenende könnte Eriksen beim Spiel gegen Borussia Dortmund erstmals von der Bank kommen. Seine Aufnahme in die Führungsriege erfolgt trotz seiner noch ausstehenden vollen Spielpraxis.
Die Entscheidung zeigt, wie sehr Wolfsburg auf Eriksens Führungsqualitäten setzt. Sein möglicher Einstand von der Bank aus könnte den Beginn seiner aktiven Mitwirkung auf dem Platz markieren. Der Verein baut damit weiter eine strukturierte Führungsgruppe auf, die alle Positionen abdeckt.






