Willich plant familienfreundliche Zukunft nach Kinderumfrage mit klaren Forderungen
Dimitri EigenwilligWillich plant familienfreundliche Zukunft nach Kinderumfrage mit klaren Forderungen
Willich unternimmt Schritte, um Kinder und Familien freundlicher zu gestalten, nachdem eine aktuelle Umfrage zentrale Anliegen junger Einwohner und ihrer Familien aufgedeckt hat. Die Ergebnisse zeigten vor allem den Bedarf an besseren Spielplätzen, sicherem Verkehr und mehr kulturellen Angeboten für ältere Kinder. Bürgermeister Christian Pakusch erhielt erste Erkenntnisse während des Kinderfestes; weitere Gespräche zwischen der Stadt und dem Deutschen Kinderschutzbund sind geplant, um die aufgeworfenen Themen anzugehen. Ziel der Befragung war es, eine breite Palette an Meinungen von Kindern und Jugendlichen in Willich zu sammeln. Familien wünschten sich größere, attraktivere Spielplätze mit modernerer Ausstattung, insbesondere für Kleinkinder. Zudem betonten sie die Notwendigkeit bezahlbarer oder kostenloser Schwimmkurse für Vorschul- und Schulkinder. Ältere Kinder ab 12 Jahren kritisierten das Fehlen spezieller Treffpunkte für ihre Altersgruppe. Gefragt wurden unter anderem Pumptracks, Graffiti-Wände, Musikräume und Orte, an denen sie sich ohne Einschränkungen aufhalten können. Viele bemängelten, dass Restaurants und Geschäfte familienunfreundlich seien. Verkehr und Transport entwickelten sich zu einem weiteren zentralen Thema: Eltern und Schüler forderten sicherere Radwege, zuverlässigere Schulbusse und besser geschützte Schulwege. Die Stadt hat bereits zugesagt, Kitas und Schulen zu modernisieren; weitere Investitionen sind vorgesehen. Der Willicher Kinderschutzbund wird die Gespräche mit Bürgermeister Pakusch fortsetzen, um die Umfrageergebnisse in konkrete Maßnahmen umzusetzen. Im Fokus steht die Stärkung der Kinderrechte und die Berücksichtigung ihrer Anliegen bei künftigen Entscheidungen. Die Umfrage liefert ein klares Bild der Bedürfnisse junger Menschen und Familien in Willich. Die Aufwertung von Spielplätzen, Kulturangeboten und Verkehrssicherheit steht nun auf der Agenda. Weitere Gespräche zwischen dem Bürgermeister und Kinderschutzorganisationen werden in den kommenden Monaten über die Umsetzung entscheiden.
