Westfleisch startet nach sechs Jahren Planung die Modernisierung des Coesfelder Schlachthofs
Hiltrud BolnbachWestfleisch startet nach sechs Jahren Planung die Modernisierung des Coesfelder Schlachthofs
Nach Jahren der Planung steht im Schlachthof des Fleischkonzerns Westfleisch in Coesfeld eine umfassende Modernisierung bevor. Das Unternehmen hatte seinen Modernisierungsantrag bereits vor sechs Jahren eingereicht – nun ist ein entscheidender Meilenstein erreicht: Ende 2024 gaben die Stadtverantwortlichen grünes Licht für die Erweiterung, sodass die Baustelle bald beginnen kann.
Der Schlachthof arbeitet seit Jahren am Limit, doch mit der Modernisierung soll nicht die Produktionsmenge gesteigert, sondern vor allem die Logistik optimiert sowie Lärm- und Geruchsemissionen reduziert werden. Nach Abschluss der Arbeiten wird die Anlage weiterhin bis zu 70.000 Schweine pro Woche verarbeiten und so ihren langfristigen Betrieb sichern.
Bevor es losgeht, muss Westfleisch jedoch noch Genehmigungen nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz einholen. Verläuft alles planmäßig, könnte der erste Spatenstich Ende 2025 erfolgen. Die modernisierte Anlage könnte dann bis Ende 2028 in Betrieb gehen – ganze neun Jahre nach der ersten Antragstellung.
Dem Projekt gingen langwierige Verhandlungen zwischen dem Unternehmen und den lokalen Behörden voraus. Während die genauen Auswirkungen auf die Arbeitsplätze noch unklar sind, zielt die Modernisierung darauf ab, den Standort zukunftsfähig zu machen, ohne die Schlachtzahlen deutlich zu erhöhen.
Mit der Genehmigung endet für Westfleisch eine sechsjährige Planungsphase. Die Bauarbeiten könnten Ende 2025 beginnen, der Betrieb möglicherweise 2028 aufgenommen werden. Die Modernisierung soll die Kapazität des Standorts erhalten, gleichzeitig aber Effizienz steigern und die Umweltbelastung verringern.
