Wesel und Saporischschja vertiefen ihre Partnerschaft trotz Kriegszeiten
Hans-Günther KlappWesel und Saporischschja vertiefen ihre Partnerschaft trotz Kriegszeiten
Die deutsche Stadt Wesel hat ihre Verbindungen zur ukrainischen Stadt Saporischschja durch fortlaufende Unterstützung und Zusammenarbeit weiter gestärkt. Kürzlich verbrachte eine Gruppe ukrainischer Kinder und Jugendlicher zwei Wochen in Wesel, und für diesen Sommer ist ein weiteres gemeinsames Ferienlager geplant. Die Partnerschaft zwischen den beiden Städten wächst trotz der Herausforderungen, vor denen die Ukraine steht.
Wesel und Saporischschja pflegen bereits seit einiger Zeit eine enge Beziehung. Bürgermeister Rainer Benien betont die starke Verbundenheit zwischen den Städten und erklärt, dass sein Amtskollege Serhij Rjesik aus Saporischschja in Wesel stets ein willkommener Gast sei. Häufige Besuche ukrainischer Delegationen unterstreichen diese enge Partnerschaft.
Im Rahmen ihrer Hilfsmaßnahmen hat Wesel kürzlich einen Radlader nach Saporischschja geliefert. Die Maschine, finanziert über ein Programm der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), soll den Anwohnern im Alltag zur Seite stehen. Bürgermeister Benien bekräftigte, dass Wesel die Ukraine so lange wie nötig unterstützen werde, und äußerte die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr des Friedens.
Bürgermeister Serhij Rjesik dankte für die anhaltende Unterstützung aus Wesel. Die Partnerschaft steht exemplarisch für die bundesweiten Bemühungen: Auch Städte wie Kassel, Dortmund, Augsburg und Hildesheim haben Hilfsinitiativen für ukrainische Gemeinden ins Leben gerufen.
Die Zusammenarbeit zwischen Wesel und Saporischschja umfasst sowohl praktische Hilfe – etwa die Lieferung dringend benötigter Maschinen – als auch kulturellen Austausch wie das Ferienlager für Kinder. Beide Bürgermeister haben ihre Entschlossenheit bekräftigt, diese Unterstützung fortzuführen und die Verbindung zwischen den Städten in schwierigen Zeiten zu festigen.






