Vom Ingenieur zum Burger-König: Wie ein Familienbetrieb die Szene aufmischt
Hiltrud BolnbachVom Ingenieur zum Burger-König: Wie ein Familienbetrieb die Szene aufmischt
Der Goldene Pfannenwender: Vom Ingenieur zum Burger-Unternehmer
Die kleine Burgerkette Der Goldene Pfannenwender wächst seit ihrer Gründung stetig. Alexander Jagenburg, ein ehemaliger Maschinenbauingenieur, startete das Unternehmen mit einer einfachen, risikoarmen Strategie. Mittlerweile betreibt die Marke zwei Standorte und macht mit Qualität und Vielfalt auf sich aufmerksam.
Bevor Jagenburg Der Goldene Pfannenwender gründete, arbeitete er in der Prozessoptimierung der Lebensmittelbranche. Sein erstes Lokal eröffnete in der Breiten Straße – mit Fokus auf Mitnahmebestellungen. Auf der Karte steht unter anderem ein klassischer Cheeseburger für 6,50 Euro sowie ein Mittagsmenü für 10 Euro.
Der zweite Standort folgte Mitte September im Hotel Benger in Bockum. Anders als der erste bietet dieser ein Restaurant-Erlebnis mit Sitzplätzen. Gäste können hier in gemütlicher Atmosphäre speisen, statt nur schnell etwas mitzunehmen.
Das Fleisch für die Burger stammt von einem örtlichen türkischen Metzger und erfüllt halal-Standards. Die meisten Kreationen gibt es auch in vegetarischer oder veganer Variante. Besonders beliebt ist der Triple-BBQ-Burger mit drei Patties und karamellisierten Zwiebeln.
Familiäre Unterstützung war ein entscheidender Faktor für den Erfolg: Sechs der 28 Mitarbeiter sind mit Jagenburg verwandt. Zwar gibt es bis März 2026 noch keine offiziellen Pläne für neue Filialen, doch denkt er über eine Expansion in benachbarte Städte und ein mögliches Franchise-Modell nach.
Mit zwei unterschiedlichen Standorten – jeder mit eigenem Charakter – setzt Der Goldene Pfannenwender auf Qualität, Abwechslung und familiären Zusammenhalt. Eine Ausweitung des Geschäfts bleibt zwar im Gespräch, steht aber noch nicht fest.






