Vom Grablicht zur LED: Wie sich der Kerzenmarkt radikal verändert
Hans-Günther KlappWeniger Grablichter, mehr LED - Welche Kerzen sind gefragt - Vom Grablicht zur LED: Wie sich der Kerzenmarkt radikal verändert
Weniger Grablichter, mehr LED – Welche Kerzen sind gefragt?
Weniger Grablichter, mehr LED – Welche Kerzen sind gefragt?
Weniger Grablichter, mehr LED – Welche Kerzen sind gefragt?
Der Kerzenmarkt befindet sich im Wandel: Veränderte Traditionen und neue Technologien prägen die Nachfrage. Klassische Wachskerzen, einst unverzichtbar für Gräber und Wohnraumdekoration, sehen sich zunehmend der Konkurrenz durch LED-Alternativen ausgesetzt. Gleichzeitig ist die industrielle Kerzenproduktion in Nordrhein-Westfalen auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken.
Der Absatz von Grabkerzen ist in den letzten Monaten spürbar zurückgegangen, wie Händler wie dm und Bauhaus bestätigen. Ein Grund dafür ist der Anstieg der Feuerbestattungen, wodurch der Bedarf an traditionellen Beerdigungskerzen sinkt, wie Toom Baumarkt erklärt. LED-Grablichter, die durch ihre lange Akkulaufzeit überzeugen, gewinnen besonders in den dunklen Monaten an Beliebtheit – eine Beobachtung, die auch ein Kölner Gartencenter teilt.
Die Kerzenbranche passt sich den neuen Vorlieben an: LED-Lichter setzen sich sowohl auf Friedhöfen als auch im Wohnbereich durch. Zwar behalten Wachskerzen ihren Platz in der Dekoration, doch ihre dominierende Rolle in Bestattungsbräuchen schwindet. Die Zukunft des Marktes wird vermutlich davon abhängen, wie gut es gelingt, Tradition mit dem Komfort moderner Beleuchtungslösungen zu verbinden.
