08 June 2026, 12:30

Vier deutsche Städte kämpfen um die Olympischen Spiele 2036 oder 2044

Vier deutsche Olympia-Kandidaten überwinden erste Hürde

Vier deutsche Olympia-Kandidaten überwinden erste Hürde - Vier deutsche Städte kämpfen um die Olympischen Spiele 2036 oder 2044

Vier deutsche Städte bewerben sich um die Austragung künftiger Olympische Spiele. Berlin, Hamburg, München und die Rhein-Ruhr-Region haben jeweils Bewerbungen für die Jahre 2036, 2040 oder 2044 eingereicht. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) hat die Pläne nun geprüft und bestätigt, dass sie die grundlegenden betrieblichen Anforderungen erfüllen.

Im Rahmen des Bewerbungsverfahrens müssen die Städte ihre Konzepte bis Ende Mai 2026 weiter ausarbeiten. Alle Vorschläge müssen sicherstellen, dass über 90 Prozent der Wettkampfstätten innerhalb von 15 Gehminuten von öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Diese Auflage soll die Barrierefreiheit verbessern und logistische Herausforderungen verringern.

Für Juni 2026 ist ein Bürgerentscheid geplant, um die Unterstützung für die Bewerbungen zu ermitteln. Nach der Auswertung der Meinungen wird der DOSB im Herbst desselben Jahres seine endgültige Entscheidung treffen. Die ausgewählte Stadt wird Deutschland anschließend im internationalen Auswahlverfahren vertreten.

Die nächsten Schritte umfassen die weitere Ausarbeitung der Pläne jeder Stadt bis zum Mai-Termin. Sobald das öffentliche Feedback vorliegt, wird der DOSB seinen Favoriten bekannt geben. Die Entscheidung wird bestimmen, welcher deutsche Standort sich im globalen Wettbewerb um die Ausrichtung der Olympischen Spiele durchsetzt.

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