VfL Bochum verzichtet im Ruhrderby auf schwarzes Trikot nach Fan-Protesten
Hans-Günther KlappVfL Bochum verzichtet im Ruhrderby auf schwarzes Trikot nach Fan-Protesten
VfL Bochum verzichtet auf umstrittenes schwarzes Trikot im Ruhrderby gegen den FC Schalke 04
Der VfL Bochum hat Pläne verworfen, im bevorstehenden Ruhrderby gegen den FC Schalke 04 ein umstrittenes schwarzes Trikot zu tragen. Die Entscheidung folgt auf massive Proteste der Fans, die auf die traditionellen Vereinsfarben Blau-Weiß bestanden. Die Vereinsführung zeigte sich überrascht vom Ausmaß der Kritik vor dem Spiel am 31. Januar.
Das Sondermodell in Schwarz sollte beim Heimderby im Ruhrstadion Premiere feiern. Doch die Anhänger formierten sich geschlossen gegen das Design und forderten die Rückkehr zu den klassischen Farben. Angesichts des wachsenden Drucks strich Bochum die Idee für das Spiel gegen den FC Schalke 04 am Samstag.
Ein endgültiger Verzicht auf das Trikot ist damit jedoch nicht verbunden. Stattdessen könnte es zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt werden – möglicherweise bei den Heimspielen gegen den SC Paderborn am 15. Februar oder den 1. FC Nürnberg am 20. Februar. Die Entscheidung über den Einsatz hängt von der Stimmung unter den Fans und der Bedeutung der Partie ab.
Gegen den FC Schalke 04 wird Bochum nun in der gewohnten Heimtrikotage auflaufen. Das schwarze Dress bleibt eine Option für künftige Spiele, sein Einsatz wird aber von weiteren Abstimmungen abhängen. Der Schritt des Vereins unterstreicht, welchen Einfluss die Meinungen der Fans auf klubinterne Entscheidungen haben.
