25 April 2026, 00:33

Verbraucherzentrale startet günstige Energieberatung für Wohnungseigentümergemeinschaften

Großes industrielles Gebäude mit der Aufschrift "First Solar" und vielen Fenstern, umgeben von einem Metallzaun, umgeben von Bäumen, Pflanzen, Gras, Schildern, Straßenlaternen und einem Weg unter einem bewölkten Himmel.

Verbraucherzentrale startet günstige Energieberatung für Wohnungseigentümergemeinschaften

Deutschlands größter unabhängiger Energieberatungsdienst startet neues Programm für Wohnungseigentümergemeinschaften (WEGs)

Die Verbraucherzentrale führt eine neue Initiative ein, die Entscheidungen über energetische Sanierungen für Wohnungseigentümergemeinschaften vereinfachen soll. Das Angebot umfasst individuelle Beratungen zu einem stark subventionierten Preis von nur 80 Euro pro WEG.

Das Programm unterstützt WEGs bei komplexen Modernisierungsvorhaben wie Dämmung, Heizungsoptimierung oder dem Einbau erneuerbarer Energien. Jede Beratung kann sich auf bis zu zwei Schwerpunktthemen konzentrieren – etwa Photovoltaik, Solarthermie oder individuelle Fragestellungen. Enthalten sind Video- oder Vor-Ort-Termine, ein ausführlicher schriftlicher Bericht sowie Nachbesprechungen.

Gefördert werden vor allem kleine und mittlere WEGs: Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie übernimmt bis zu 1.000 Euro der Kosten. Die Initiative knüpft an die langjährige Arbeit der Verbraucherzentrale an, die allein 2024 bereits über 230.000 Haushalten mit neutralen Informationen zu Energiesparen und moderner Heiztechnik geholfen hat.

Rechtliche Schritte gegen E.ON und HanseWerk Natur GmbH Neben der Beratung geht die Verbraucherzentrale auch juristisch gegen die Energieversorger E.ON und HanseWerk Natur GmbH vor. Betroffene Kunden können prüfen, ob sie Anspruch auf eine Sammelklage haben, um Erstattungen nach drastischen Preiserhöhungen zu erwirken.

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Anmeldung und Kosten WEGs können sich über die Energieberatungswebsite der Verbraucherzentrale für das Programm registrieren. Durch die gedeckelte Gebühr von 80 Euro und die staatliche Förderung wird Fachwissen erschwinglicher. Gleichzeitig bietet die Initiative Betroffenen der jüngsten Energiepreissprünge eine Möglichkeit, rechtliche Schritte zu prüfen.

Quelle