Dormagen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht mit Schülerinitiative am 9. November
Hiltrud BolnbachDormagen gedenkt der Opfer der Reichspogromnacht mit Schülerinitiative am 9. November
Gedenkveranstaltung für die Opfer der Reichspogromnacht im November in Dormagen
Im November findet in Dormagen eine Gedenkveranstaltung für die Opfer der Reichspogromnacht statt. Organisiert von Schülerinnen und Schülern vier örtlicher Schulen, markiert die Zeremonie den 87. Jahrestag der von den Nationalsozialisten angeführten Angriffe auf jüdische Gemeinden in ganz Deutschland. Die Öffentlichkeit ist eingeladen, sowohl an der Gedenkfeier als auch an einem anschließenden Empfang teilzunehmen.
Die Veranstaltung beginnt am Sonntag, 9. November 2025, um 18:00 Uhr auf dem jüdischen Friedhof an der Zonser Heide. Schülerinnen und Schüler der Bertha-von-Suttner-Gesamtschule, des Bettina-von-Arnim-Gymnasiums, der Hackenbroich-Realschule und des Leibniz-Gymnasiums Hackenbroich gestalten die Feier. Bürgermeister Erik Lierenfeld wird die Veranstaltung mit einer Ansprache eröffnen, gefolgt von Beiträgen der beteiligten Schulen.
Regina Nawrot, stellvertretende Vorsitzende des Partnerschaftsvereins Dormagen-Kiryat Ono, wird während der Gedenkfeier ein Gebet sprechen. Gegen Ende legen Bürgermeister Lierenfeld und der Vereinsvorsitzende Uwe Schunder einen Blumengruß nieder. Männliche Teilnehmer werden gebeten, auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung zu tragen; eine begrenzte Anzahl an Kippot steht bei Bedarf zur Verfügung.
Im Anschluss an die Zeremonie sind alle Gäste eingeladen, sich in der Friedenskirche Zons bei Suppe und Getränken zusammenzufinden. Der Empfang bietet Raum für Reflexion und Gespräche im Anschluss an die offizielle Gedenkveranstaltung.
Die Gedenkfeier ehrt die Opfer der Gewalt der Reichspogromnacht, als in ganz Deutschland Synagogen, Wohnhäuser und Geschäfte zerstört wurden. Die von Schülerinnen und Schülern getragene Initiative stellt sicher, dass das Andenken an die Opfer in der Dormagener Gemeinschaft lebendig bleibt. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, an der Veranstaltung und dem anschließenden Empfang teilzunehmen.






