Union lehnt Bas' Arbeitszeit-Pläne ab und setzt auf Flexibilität statt Tarifbindung
Hiltrud BolnbachUnion lehnt Bas' Arbeitszeit-Pläne ab und setzt auf Flexibilität statt Tarifbindung
Die Unionsfraktion im Bundestag hat sich gegen die Vorschläge von Arbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) ausgesprochen. Ihr Plan sieht vor, die wöchentliche Arbeitszeit an Tarifverträge zu koppeln. Der CDU-Politiker Marc Biadacz skizzierte stattdessen eigene Schwerpunkte für die Regelung der Arbeitszeiten.
Biadacz betonte, dass die Erfassung der Arbeitszeiten einfach und ohne übermäßige Bürokratie bleiben müsse. Eine festgelegte wöchentliche Höchstarbeitszeit biete seiner Ansicht nach die nötige Flexibilität für Beschäftigte in verschiedenen Branchen.
Die Unionsfraktion lehnt es ab, die Arbeitszeit an Tarifverträge zu binden. Stattdessen bestand Biadacz darauf, dass Unternehmen das Recht behalten sollten, auf Vertrauensarbeitszeit zu setzen. Zudem unterstrich er, dass Flexibilität für alle Arbeitnehmer gelten müsse – nicht nur für diejenigen, die unter Tarifverträge fallen.
Die Position der CDU zielt darauf ab, anpassungsfähige Arbeitsbedingungen zu erhalten. Nach ihrem Vorschlag könnten Unternehmen weiterhin Vertrauensarbeitszeitmodelle nutzen. Die Debatte zeigt die unterschiedlichen Auffassungen darüber, wie Arbeitszeiten in Deutschland geregelt werden sollten.






