Uber-Fahrer am Bahnhof Dalheim brutal überfallen und beraubt
Hans-Günther KlappUber-Fahrer am Bahnhof Dalheim brutal überfallen und beraubt
Überfall auf Uber-Fahrer am Bahnhof Dalheim in den frühen Morgenstunden
In den frühen Stunden des Sonntagmorgens wurde ein Uber-Fahrer am Bahnhof Dalheim beraubt und angegriffen. Zwei unbekannte Männer hatten den Fahrdienst genutzt, bevor sie sich gegen den Fahrer wandten, ihm die Geldbörse stahlen und ihn mit Pfefferspray besprühten.
Der Vorfall stellt einen seltenen Fall von Gewalt gegen Fahrdienstvermittler in der Region dar – in Erkelenz oder den umliegenden Kreisen wurden in den vergangenen zwölf Monaten keine ähnlichen Angriffe gemeldet.
Die beiden Tatverdächtigen hatten gegen Morgengrauen am Sonntag eine Uber-Fahrt zum Bahnhof Dalheim gebucht. Beide trugen weiße Einkaufstaschen und sprachen Arabisch, was Ermittlern zufolge auf eine syrische Herkunft hindeuten könnte.
Am Bahnhof angekommen, riss einer der Männer dem Fahrer die Geldbörse aus der Hand und floh. Der zweite Angreifer besprühte den Fahrer daraufhin im Gesicht mit Pfefferspray, bevor auch er die Flucht ergriff. Das Opfer musste ärztlich versorgt werden, erlitt jedoch keine schweren Verletzungen.
Die Polizei hat Phantombilder der Verdächtigen veröffentlicht. Der erste ist etwa 30 Jahre alt, 1,85 Meter groß, schlank, hat mittelanges dunkles Haar und war komplett in Schwarz gekleidet. Der zweite ist mit 1,78 Meter kleiner, kräftiger gebaut und zwischen 27 und 30 Jahre alt. Er trägt langes dunkles Haar, einen dichten Vollbart und war mit einer weißen Jacke und dunklen Hosen bekleidet.
Die Behörden werten derzeit Überwachungsaufnahmen vom Bahnhof aus und rufen Zeugen auf, sich zu melden. Zudem werden die Fahrtdaten der Uber-App überprüft, um die Bewegungen der Täter vor und nach dem Angriff nachzuvollziehen.
Die Ermittlungen zum Raubüberfall laufen noch; die Polizei konzentriert sich darauf, die beiden Männer zu identifizieren. Bisher gab es keine Festnahmen.
Laut lokalen Aufzeichnungen wurden in den vergangenen zwölf Monaten weder in Erkelenz noch in den Kreisen Heinsberg, Viersen oder Neuss Übergriffe auf Uber-Fahrer registriert. Der Vorfall hat jedoch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der Fahrer in der Region geweckt.
