14 April 2026, 22:31

Turbulence: Wie der alte Flughafen Tegel zum inklusiven Kulturhotspot wird

Menschen sitzen auf einem Flughafenboden und halten ein "Berlin wegen Klimakrise abgesagt"-Schild mit verstreuten Besitztümern und Rolltreppen im Hintergrund.

Turbulence: Wie der alte Flughafen Tegel zum inklusiven Kulturhotspot wird

Turbulence: Neuer Kulturort auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel in Berlin

Auf dem Gelände des ehemaligen Flughafens Tegel hat mit Turbulence ein neuer kultureller Begegnungsort seine Pforten geöffnet. Der Standort, einst ein lebhafter Flughafen bis zu seiner Schließung im November 2020, beherbergt nun Live-Musik, DJ-Sets und Kunst auf einer 3.747 Quadratmeter großen Freifläche. Den Auftakt bildete am 30. September 2022 die Veranstaltung LIFTOFF – der Beginn eines neuen Kapitels für das Areal.

Das Turbulence-Kollektiv verwandelte die ehemalige Flughafenkantine Alte Frachtkantine in ein lebendiges Kulturzentrum. Gemeinsam mit der Initiative Barrierefrei Feiern sorgte das Team dafür, dass der Ort vollständig barrierefrei zugänglich ist. Dazu gehören stufenlose Zugänge, Angebote für hör- und sehbehinderte Gäste sowie ein eigens eingerichteter Accessibility Point für Unterstützung.

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Der Eintritt zu den Veranstaltungen in Turbulence ist frei, allerdings auf 700 Personen pro Event begrenzt. Die Veranstalter legen zudem großen Wert auf ein striktes Buchungskriterium: Nur Künstler:innen ohne diskriminierende Vergangenheit erhalten Auftritte. Damit unterstreichen sie ihr Bekenntnis zu Inklusion und Sicherheit für alle Besucher:innen.

Aktuelle Informationen zu kommenden Events finden Interessierte auf dem Instagram-Profil des Clubs.

Turbulence steht symbolisch für den Wandel Tegels – vom Flughafen zum nachhaltigen Innovationsstandort. Mit seinem Fokus auf Barrierefreiheit, Inklusion und kostenlosen Zugang setzt der Ort neue Maßstäbe in der Berliner Kulturszene. Künftige Veranstaltungen werden weiterhin Musik, Kunst und Gemeinschaft im umgenutzten TXL-Gelände verbinden.

Quelle