Sonntagsöffnung 2026: Diese Essener Stadtteile dürfen an Extra-Tagen öffnen
Hiltrud BolnbachSonntagsöffnung 2026: Diese Essener Stadtteile dürfen an Extra-Tagen öffnen
Sonntagsöffnung bleibt 2026 bestehen – neue Terminvorschläge der Stadt
Nach einem aktuellen Vorschlag lokaler Behörden wird der Sonntagsverkauf auch 2026 möglich sein. Der Ausschuss für Rechtsangelegenheiten, öffentliche Sicherheit und Ordnung hat eine Liste mit Terminen für das erste Halbjahr vorgelegt. Einzelhändler könnten damit an ausgewählten Sonntagen öffnen – vorbehaltlich der endgültigen Genehmigung.
Am 28. Januar 2026 empfahl das Gremium konkrete Sonntage für verlängerte Öffnungszeiten. Der Entwurf orientiert sich an den Vorgaben des Ladenschlussgesetzes NRW, das zuletzt 2018 novelliert wurde. Demnach darf jedes Geschäft maximal an acht Sonntagen pro Jahr öffnen, während die gesamte Stadt nicht mehr als 16 dieser Tage im Jahr überschreiten darf.
Die vorgeschlagenen Termine variieren je nach Stadtbezirk: Am 1. März wären verlängerte Öffnungszeiten in der Innenstadt und in Werden möglich. Am 1. April könnten Geschäfte in Rüttenscheid, Altenessen, Kettwig und Steele öffnen. Für den 1. Mai sind die Innenstadt, Kettwig und Steele vorgesehen, während am 1. Juni Rüttenscheid und Werden an der Reihe wären. Lediglich Borbeck ist für den 1. Juli aufgelistet.
Der Stadtrat wird die Empfehlungen in seiner Februarsitzung prüfen. Die endgültige Entscheidung bestimmt, ob die Termine wie geplant umgesetzt werden.
Bei einer Zustimmung könnten Einzelhändler 2026 an bis zu acht Sonntagen öffnen. Die stadtweite Obergrenze von 16 Sonntagen sorgt für einen ausgewogenen Ansatz bei den verlängerten Einkaufsmöglichkeiten. Die Ratssitzung im nächsten Monat wird den genauen Fahrplan für das Jahr festlegen.






