11 January 2026, 16:58

Tödlicher Jagdunfall in Warburg: 22-Jähriger erschießt Mann aus Paderborn

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Tödlicher Jagdunfall in Warburg: 22-Jähriger erschießt Mann aus Paderborn

Ein 22-jähriger Jäger aus Hannover hat am 9. Januar 2026 in einem abgelegenen Waldgebiet bei Warburg einen 23-jährigen Mann aus Paderborn tödlich angeschossen. Der Vorfall ereignete sich während einer Jagd und wird als tragischer Unfall eingestuft. Die Behörden haben umgehend Ermittlungen zu den genauen Umständen des Todes aufgenommen.

Die Schüsse fielen, als sich der 22-Jährige zusammen mit zwei Begleitern auf einem Hochsitz befand. Er feuerte auf das Opfer, das sich in einem nahegelegenen anderen Ansitz aufhielt. Trotz sofortiger Wiederbelebungsversuche verstarb der 23-Jährige noch am Tatort.

Die Kriminalpolizei Höxter, die im Auftrag der Staatsanwaltschaft Paderborn ermittelt, nahm die Untersuchungen noch am selben Abend auf. Erste Erkenntnisse deuten auf einen unfall hin, doch prüfen die Ermittler, ob fahrlässige Tötung nach Paragraf 222 des Strafgesetzbuchs vorliegt. Die Staatsanwaltschaft Warburg begleitet das weitere juristische Verfahren. Eine Obduktion wurde von der Paderborner Staatsanwaltschaft angeordnet und soll in der kommenden Woche am Institut für Rechtsmedizin der Universität Münster durchgeführt werden.

Die Ermittlungen dauern an, während die Behörden auf die Ergebnisse der Obduktion warten. Diese werden entscheiden, ob Anklage gegen den 22-jährigen Schützen erhoben wird. Der Vorfall wird vorerst als Jagdunfall mit möglichen rechtlichen Konsequenzen eingestuft.

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