Tischtennis gegen Parkinson: Wie ein Gladbacher Verein Betroffenen hilft
Hiltrud BolnbachTischtennis gegen Parkinson: Wie ein Gladbacher Verein Betroffenen hilft
Ein Tischtennisverein in Bergisch Gladbach macht das Leben von Parkinson-Patienten leichter
Der TTC Bärbroich 1958 in Bergisch Gladbach setzt sich seit fünf Jahren mit der Initiative PingPongParkinson (PPP) für Menschen mit Parkinson ein. Durch strukturiertes Training und sozialen Austausch ist daraus eine lebendige Gemeinschaft mit über 40 Stammmitgliedern geworden.
Offiziell gegründet wurde die PPP-Sparte des Vereins Mitte 2021. Die Trainingseinheiten finden im TTreff in Herkenrath statt, wo vier Tische für das Spiel zur Verfügung stehen. Teilnehmer aus Bergisch Gladbach und der Umgebung nutzen Tischtennis, um ihre Symptome besser zu bewältigen.
Doch die Gruppe bietet mehr als nur Sport: Gemeinsame Radtouren, Grillfeste und Besuche im Hänneschen-Theater stärken den Zusammenhalt. Zudem tauschen sich die Mitglieder über aktuelle Medikamentenforschung und Erfahrungen mit Reha-Kliniken aus – die Initiative ist längst zu einem wichtigen Selbsthilfenetzwerk geworden.
Ein besonderer Erfolg war der Sieg beim Bergischen Pokal 2022, bei dem die Mannschaft Teams aus Olpe-Wenden, Rönsahl, Wipperfürth und Wuppertal besiegte. Nun steht ein noch größeres Event an: der Strunde-Cup am 28. März 2026, mit dem die Sparte ihr fünfjähriges Jubiläum feiert. Das Turnier im Dreifachturnhalle des Gymnasiums Herkenrath wird 48 Spieler zusammenbringen.
Die PPP-Sparte wächst stetig – als Kombination aus Bewegungstherapie und sozialer Einbindung. Der anstehende Strunde-Cup wird die Entwicklung und das Engagement der Gruppe unter Beweis stellen. Bis dahin bleibt der Verein eine zentrale Stütze für alle, die mit Parkinson leben.
