Tausende demonstrieren in Köln gegen Rassismus und AfD-Politik
Dimitri EigenwilligTausende demonstrieren in Köln gegen Rassismus und AfD-Politik
In zahlreichen deutschen Städten fanden am 21. März 2026 Kundgebungen zum Internationalen Tag zur Beseitigung der Rassendiskriminierung statt. In Köln versammelten sich über tausend Menschen auf den Straßen – Teil einer koordinierten Aktionswelle in 15 bis 20 Großstädten und kleineren Orten. Die Demonstrationen richteten sich gegen Rassismus und setzten ein deutliches Zeichen gegen Diskriminierung.
Lokale Initiativen in Köln hatten im Vorfeld zu öffentlichen Protesten aufgerufen. Die Teilnehmer trafen sich am Sudermannplatz, bevor sie über den Hohenzollernring in Richtung Rudolfplatz zogen. Viele trugen bunte Fahnen und Plakate mit Parolen wie "Herz statt Hass".
Die Polizei hatte mit bis zu 10.000 Teilnehmern gerechnet, zählte jedoch etwas mehr als 1.000 Demonstranten. Ein Höhepunkt der Kundgebung war ein satirischer Wagen des Künstlers Jacques Tilly, bekannt für seine politischen Kommentare. Die Organisatoren betonten, dass sich der Protest gezielt gegen die rechtspopulistische AfD und ihre Politik richtete.
Die Kölner Demonstration war Teil einer bundesweiten Bewegung gegen Rassismus. Auch in Berlin, München, Frankfurt und anderen Städten zeigten Veranstaltungen eine breite gesellschaftliche Mobilisierung. Die Proteste unterstrichen die anhaltenden Bemühungen, Diskriminierung durch gemeinsames Engagement zu bekämpfen.






