Sternsinger bringen Segen und kämpfen gegen Kinderarbeit in Bangladesch
Veronique HänelSternsinger bringen Segen und kämpfen gegen Kinderarbeit in Bangladesch
Als Heilige Drei Könige verkleidete Kinder besuchten diese Woche das Kreishaus in Heidkamp. Im Rahmen der jährlichen Sternsinger-Aktion segneten sie Büroräume, sangen Weihnachtslieder und sammelten Spenden für benachteiligte Kinder weltweit. Der Schwerpunkt der Epiphanie-Kampagne 2026 liegt auf der Bekämpfung von Kinderarbeit in Bangladesch.
Die jungen Besucher trafen im Rahmen ihrer traditionellen Tour zum Fest Epiphanie ein. In bunten Gewändern und mit Kronen geschmückt brachten sie Segen in das Gebäude und verbreiteten ihre Botschaft der Solidarität. Landrat Arne von Böttcher begrüßte sie herzlich und lobte ihr Engagement für Kinder in Not.
Dekan Norbert Hörter betonte später die globale Reichweite der Aktion. Er erklärte, wie die Sternsinger-Initiative junge Menschen über Grenzen hinweg verbindet – mit dem Motto „Kinder gehören in Schulen, nicht in Fabriken – Sternsinger gegen Kinderarbeit“. In diesem Jahr steht Bangladesch im Fokus. Ziel der Kampagne ist es, Kinder aus ausbeuterischer Arbeit zu befreien und ihnen stattdessen Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
Über das Kreishaus hinaus setzte die Gruppe ihre Mission fort: Sie zog durch weitere Büros, sang festliche Lieder und sammelte Spenden. Jeder gesprochene Segen erinnerte an das dringende Anliegen der Aktion.
Die Sternsinger-Kampagne 2026 wird Gelder und Aufmerksamkeit auf die Beendigung von Kinderarbeit in Bangladesch lenken. Lokale Verantwortliche wie von Böttcher und Hörter haben bereits ihre Unterstützung signalisiert. Die Bemühungen der Kinder werden noch lange über ihre Besuche hinaus Wirkung zeigen.
