Stadtrat beschließt neue Entwicklungsgesellschaft und Rettungsdienst-Gebührenreform
Dimitri EigenwilligStadtrat beschließt neue Entwicklungsgesellschaft und Rettungsdienst-Gebührenreform
Der Stadtrat hielt am Donnerstag seine letzte Sitzung der aktuellen Legislaturperiode ab. Dabei wurden mehrere wegweisende Beschlüsse gefasst, darunter Pläne für eine neue Stadtentwicklungsgesellschaft sowie Anpassungen der Gebühren für den Rettungsdienst. Zudem wurden laufende Projekte bewertet und künftige Sicherheitsmaßnahmen erörtert.
Ein zentraler Beschluss war die einstimmige Aufforderung an die Verwaltung, die Gründung einer städtischen Entwicklungsgesellschaft zu prüfen. Damit soll die Stadtplanung effizienter gestaltet und wirtschaftliche Wachstumsinitiativen gebündelt werden.
Der Rat unterstützte zudem eine Überarbeitung der Gebührenberechnung für den Rettungsdienst. Die Neuregelung soll eine langfristige Planungsicherheit für die Notfallversorgung gewährleisten.
Die Mitglieder evaluierten außerdem das Verkehrsmodellprojekt „Bewegte Straßenlandschaft“, bei dem die Fußgängerzone vorübergehend erweitert worden war. Umfragen zufolge befürworten rund 80 Prozent der Bevölkerung die Änderungen.
Ein weiterer Höhepunkt war der Abschluss des dreijährigen Projekts „Huels resilient“, das zahlreiche Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung und Nachhaltigkeit der Innenstadt umsetzte.
Zusätzlich beschloss der Rat eine Aktualisierung des Brandschutzbedarfsplans. Die Überarbeitung soll die Modernisierung der Feuerwehr vorantreiben und hohe Sicherheitsstandards sichern.
Die Sitzung markierte das Ende der aktuellen Wahlperiode. Die gefassten Beschlüsse ebnen den Weg für künftige Stadtentwicklung, die Finanzierung des Rettungsdienstes und Verbesserungen der öffentlichen Sicherheit. Die Umsetzung der Maßnahmen soll in den kommenden Monaten beginnen.






