Spürhund Kate schnappt 22 Kilo Marihuana am Kölner Flughafen
Spürhund Kate entdeckt große Drogenlieferung am Flughafen Köln/Bonn
Ein Zollspürhund namens Kate hat am Flughafen Köln/Bonn eine große Drogenlieferung aufgespürt. Die beschlagnahmte Ware umfasste fast 22 Kilogramm Marihuana und knapp 4 Kilogramm Haschisch. Der Straßenwert der beschlagnahmten Rauschgiftmenge wird auf rund 600.000 Euro geschätzt.
Kate, eine siebenjährige Deutsche Schäferhündin, ist darauf trainiert, alle Arten von Betäubungsmitteln zu erschnüffeln. Mit einem charakteristischen Verhalten – dem sogenannten „Einfrieren“ – zeigt sie an, wenn sie eine verdächtige Geruchsspur wahrnimmt. Dank ihrer Effizienz kann sie innerhalb weniger Minuten Hunderte von Paketen oder Koffer durchsuchen.
Die Drogen waren in zwölf Paketen versteckt, die fälschlicherweise als Kleidung, Knieschienen, Maschinenteile oder kühlende Hundegeschirre deklariert worden waren. Die Sendungen stammten aus den USA und sollten in die Niederlande, nach Belgien, Irland und in die Schweiz geliefert werden.
Die Ermittlungen werden nun vom Zollfahndungsamt Essen geleitet. Nach Abschluss der Untersuchungen sollen die beschlagnahmten Drogen vernichtet werden.
Der Fund unterstreicht die Wirksamkeit von Spürhunden bei der Aufdeckung illegaler Substanzen. Die Drogen wurden sichergestellt und werden nicht auf den Markt gelangen. Die Behörden arbeiten weiterhin daran, die Verantwortlichen hinter der Lieferung ausfindig zu machen.






