30 January 2026, 05:45

SPD im Rhein-Berg-Kreis schlägt Alarm: Rechtsextreme Positionen werden salonfähig

Ein Plakat mit einem Zitat des Präsidenten Joe Biden über die Wiederherstellung der Seele des Landes, den Wiederaufbau der Mittelschicht und die Einheit des Landes.

SPD im Rhein-Berg-Kreis schlägt Alarm: Rechtsextreme Positionen werden salonfähig

SPD-Kreisverband Rhein-Berg warnt vor wachsender Akzeptanz rechtsextremer Positionen im Rhein-Berg-Kreis

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Ein lokaler SPD-Kreisverband im Rhein-Berg-Kreis hat vor der zunehmenden gesellschaftlichen Toleranz gegenüber rechtsextremen Ansichten gewarnt. Bei einer Veranstaltung gab es scharfe Kritik an extremistischem Gedankengut und Appelle für ein entschlosseneres Eintreten für die Demokratie. Die Redner betonten, wie wichtig es sei, spalterische Politik zu hinterfragen und die Werte des Grundgesetzes zu verteidigen.

Im Verlauf der Zusammenkunft wurde die besorgniserregende Normalisierung rechtsextremer Standpunkte thematisiert. Ein Redner wies darauf hin, dass Verachtung für die Menschenwürde, Rassismus und Lügen zunehmend gesellschaftliche Akzeptanz fänden. Der Satz "Es ist nicht das Normale, das extrem wird – es ist das Extreme, das normal wird" unterstrich die Dringlichkeit der Lage.

Der Poetry-Slam-Künstler Luca Swieter trat auf, um vereinfachte Reaktionen auf demokratische Herausforderungen zu kritisieren. In ihrem Auftritt forderte Swieter zu schärferem kritischem Denken, Solidarität und der Bereitschaft auf, haltlose Behauptungen in der öffentlichen Debatte zurückzuweisen.

Der SPD-Kreisverband Rhein-Berg bekräftigte vor dem Hintergrund der anstehenden Wahlen 2026 sein Bekenntnis zu Verfassungs patriotismus und einer inklusiven Gesellschaft. Vertreter argumentierten, Demokratie müsse aktiv gestärkt und nicht nur bewahrt werden. Besonders die AfD wurde als Partei benannt, die gezielt Desinformation verbreitet und sich mit autoritären Regimen verbündet. Der Umgang mit solchen Kräften dürfe niemals taktischen politischen Kalkülen unterliegen, hoben sie hervor.

Die Veranstaltung endete mit einer klaren Botschaft: Der Schutz der Demokratie erfordert wachsame Aufmerksamkeit gegenüber extremistischem Gedankengut. Die Haltung des SPD-Kreisverbands spiegelt breitere Bestrebungen wider, dem Einfluss der extremen Rechten auf kommunaler und nationaler Ebene entgegenzutreten. Die Organisatoren riefen zu anhaltendem bürgerlichem Engagement auf, um offene und pluralistische Werte zu bewahren.