10 February 2026, 07:09

Solinger Geldtransporter-Raub: Prozess um 526.000 Euro-Beute beginnt in Wuppertal

Ein gepanzertes Fahrzeug vor einem Metallzaun mit einem Schild daran geparkt, mit Fahrzeugen, Bäumen, Gebäuden und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Solinger Geldtransporter-Raub: Prozess um 526.000 Euro-Beute beginnt in Wuppertal

Am 19. Februar beginnt vor dem Landgericht Wuppertal der Prozess zu einem bewaffneten Überfall aus dem Jahr 2019 in Solingen. Im Mittelpunkt steht ein Angriff auf einen Geldtransport, bei dem die Täter laut Anklage rund 526.000 Euro aus einer Filiale einer Sparkasse erbeutet haben sollen. Einige Angeklagte wurden bereits verurteilt, doch nun muss sich das Gericht mit den verbleibenden Angeklagten befassen.

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Der Raub ereignete sich im Januar 2019 in einer Sparkassenfiliale an der Fronhofstraße im Solinger Stadtzentrum. Mitarbeiter eines privaten Sicherheitsunternehmens waren damit beschäftigt, Geldautomaten aufzufüllen, als sie von mehreren Tätern überfallen wurden. Ein Angestellter wurde gefesselt, und Kassetten mit geschätzten 526.000 Euro wurden entwendet.

Die Ermittler gehen davon aus, dass einige der Angreifer für dasselbe Sicherheitsunternehmen arbeiteten. Um ihre Spuren zu verwischen, sollen sie einen ihrer eigenen Komplizen gefesselt haben, um den Raub wie einen externen Überfall erscheinen zu lassen. Später wurden 344.100 Euro des gestohlenen Geldes in einer Dortmunder Wohnung sichergestellt.

Ein Täter wurde bereits zu einer Haftstrafe von drei Jahren und neun Monaten verurteilt, die er ab 2025 antreten soll. Unklar bleibt der Status seiner weiblichen Komplizin – über ihre Verurteilung oder ihren Verbleib liegen keine Informationen vor. Im anstehenden Prozess geht es um die noch angeklagten Angeklagten, die bis zu einem rechtskräftigen Urteil als unschuldig gelten.

Die Verhandlung wird die Rolle der verbleibenden Angeklagten bei dem Coup von 2019 beleuchten. Ein Teil der Beute konnte zwar geborgen werden, doch der vollständige Betrag bleibt verschwunden. Der Prozess markiert den vorläufigen Höhepunkt eines Falls, der sich nun bereits über sechs Jahre hinzieht.