Solingen plant neue Arbeitschancen für Leistungsbeziehende – CDU und SPD zeigen sich einig
Dimitri EigenwilligSolingen plant neue Arbeitschancen für Leistungsbeziehende – CDU und SPD zeigen sich einig
Ein neuer Vorschlag in Solingen zielt darauf ab, mehr Arbeitsmöglichkeiten für Menschen zu schaffen, die Sozialleistungen beziehen. Die SPD-Fraktion hat einen Antrag mit dem Titel "Arbeitschancen für Leistungsbeziehende" eingebracht, der am 2. Dezember im Sozialausschuss beraten wird. Der CDU-Stadtrat Rafael Sarlak hat bereits Unterstützung für den Plan signalisiert und ihn als konstruktiven Schritt nach vorne bezeichnet.
Der SPD-Antrag konzentriert sich darauf, Leistungsbeziehenden den Einstieg in ein stabiles Beschäftigungsverhältnis zu erleichtern. Sarlak teilt die grundsätzliche Idee und betont, dass Arbeit entscheidend für Integration und gesellschaftliche Teilhabe sei. Gleichzeitig ist er überzeugt, dass die meisten Menschen grundsätzlich arbeiten wollen, ihnen aber oft die passenden Chancen fehlen.
Sarlak kritisiert frühere Ansätze in Deutschland als zu naiv und wenig ambitioniert. Nun wünscht er sich, dass Solingen in dieser Frage eine aktivere Rolle einnimmt. Zwar begrüßt er die Initiative der SPD, doch er pocht auf eine ausgewogene Lösung, die im besten Fall durch eine fraktionsübergreifende Einigung erreicht werden könne. Die Debatte am 2. Dezember wird zeigen, ob der Antrag breitere Zustimmung findet. Sarlak zeigt sich offen für eine Zusammenarbeit mit der SPD, in der Hoffnung, gemeinsame Wege für die Umsetzung des Vorhabens zu finden.
Der Antrag wird Anfang Dezember im Sozialausschuss geprüft. Bei einer Zustimmung könnten daraus neue Beschäftigungsprogramme für Leistungsbeziehende in Solingen entstehen. Da Sarlak den Plan unterstützt, stehen die Chancen gut, dass das Vorhaben mit breiter politischer Rückendeckung vorankommt.
