Solingen diskutiert Zukunft der Wohlfahrtsarbeit bei lokaler Fachveranstaltung
Veronique HänelSolingen diskutiert Zukunft der Wohlfahrtsarbeit bei lokaler Fachveranstaltung
Veranstaltungen in Solingen: Lokale und Landesvertreter diskutieren Zukunft unabhängiger Wohlfahrtsdienste
Eine kürzliche Veranstaltung in Solingen brachte kommunale und Landesvertreter zusammen, um über die Zukunft unabhängiger Wohlfahrtsdienste zu sprechen. Organisiert vom Paritätischen Wohlfahrtsverband, stand bei dem Treffen die wirtschaftliche und soziale Bedeutung ehrenamtlicher und frei-gemeinnütziger Wohlfahrtsarbeit in der Region im Mittelpunkt. Zu den Rednern zählten Wissenschaftler, Politiker sowie Vertreter sozialer Einrichtungen.
Dorothee Daun, Vorsitzende des Solinger Kreisverbands, eröffnete die Veranstaltung in der Nähe mit einem Fokus auf die aktuellen Herausforderungen der Wohlfahrtsarbeit. Ioanna Zacharaki, zweite stellvertretende Bürgermeisterin Solingens, richtete im Namen von Bürgermeister Daniel Flemm, der verhindert war, ein Grußwort an die Teilnehmer.
Dr. Marc Herbrand von der Bergischen Universität Wuppertal präsentierte Erkenntnisse einer Studie zur wirtschaftlichen Rolle unabhängiger Wohlfahrtsverbände im Bergischen Städtedreieck. Seine Forschung zeigte, dass ein beträchtlicher Teil der Beschäftigten im Sozialsektor für Organisationen arbeitet, die dem Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband angeschlossen sind. Konkrete Zahlen zur Gesamtbeschäftigung in diesen Diensten lieferte die Studie jedoch nicht.
Unter den Gästen befand sich auch Josef Neumann, Mitglied des Landtages von Nordrhein-Westfalen. In den Diskussionen wurde betont, wie entscheidend verlässliche Landesförderung für die langfristige Stabilität unabhängiger Wohlfahrtsarbeit ist. Der Paritätische Wohlfahrtsverband und seine Mitglieder unterstrichen ihr Engagement für Chancengleichheit, gesellschaftliche Teilhabe und hohe Qualitätsstandards in der Pflege.
Die Veranstaltung heute endete mit einem Dank an alle Akteure der lokalen Wohlfahrtsarbeit und würdigte deren kontinuierlichen Einsatz für die Gemeinschaft.
Das Treffen machte deutlich, wie wichtig eine nachhaltige finanzielle Unterstützung für frei-gemeinnützige Wohlfahrtsdienste ist. Vertreter aus Politik und Verbänden waren sich einig, dass Landesmittel unverzichtbar sind, um die soziale Versorgung in der Region zu sichern und weiterzuentwickeln. Der Paritätische Wohlfahrtsverband wird sich weiterhin für faire Ressourcenverteilung und hohe Standards in der Sozialarbeit einsetzen.
